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Sonntag, 21. Dezember 2014

Angst für Deutschland


(Wenn Freiheit zur Angst wird, fällt so manchem Sachsen das Lächeln schwer....)

In Dresden geht die latent rechte Mitte der Gesellschaft zu Tausenden für Deutschtümelei und Heimatreligion auf die Strasse. Der Bundespräsident zündelt unablässig mit seiner rechten Gesinnung im Heuhafen der einfach gestrickten Weltbilder herum und durchgeknallte, selbsternannte Scheichs dienen der Journaille als auflagefördernde Angstmacher. Angst hat wieder Konjunktur, sie wird zum Motor eines im Sterben liegenden Eurozentrismus bzw. seines unrealistischen Rettungsversuches, der angeblichen Globalisierung.

Schon Jacques Lacan postulierte den großen Anderen (der man letztlich immer nur man selbst ist) und das Imaginäre, als eine Art freudscher Verdrängungsmechanismus der die eigene Angst einem imaginierten Anderen überstülpt, um so einen handhabbaren Feind zu schaffen, der für die eigenen Ängste verantwortlich zeichnet und der bekämpft werden kann. Das gefühlte eigene Unvermögen wird auf diese Anderen übertragen und so, zumindest kurzfristig, erträglich. Dass das eigene Unvermögen vielleicht nur Folge der gesellschaftlichen Entwicklungen ist, also gar nichts mit einem selbst zu tun hat, wird ausgeblendet. Kurzfristig funktioniert diese Startegie, mittelfritig aber erzeugt sie außer Leid, bei tatsächlichen Anderen die das Pech haben Zielsubjekte der Projektion zu sein, noch mehr Angst bei den Verdrängern selbst, die Gewalt als Lösungsstrategie-Schlange beisst sich in den eigenen Schwanz.

Insofern sind die pathologischen Patrioten in Dresden und anderswo ein Schulbeispiel aus dem Reich der Psychologie. Dies alles wäre kein Problem würde nicht die Politik und der Medienmarktbetrieb diese Ängste noch schüren, um sie für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Es ist nicht einzusehen warum der Medien- und Politikbetrieb den rechten Pachulken einen derart großen Wahrnehmungsraum öffnet und diesen mit perverser Lust unablässig erweitert. Dies gilt auch für den sogenannten Islamismus, die Hysterisierung in freudschen Sinne erzeugt nicht nur irrationale Ängste hierzulande, sondern eröffnet auch jedem Spinner die Möglichkeit sich selbst, in einem Akt der plakativen Selbstvernichtung, in die Geschichte der angeblichen Märtyrer einzuschreiben egal ob Christ-, NeoNazi- oder Islamist. Der australische "Scheich" und seine kleine Geiselnahme wäre in naher Vergangenheit keine Meldung wert gewesen, dieser Tage aber, wurde die Tat des verwirrten, radikalen Versagers medial und politisch hochstilisiert zu einem terroristischen, islammotivierten, bösen Ereignis, dass dem rechtspopulistischen Regime Australiens und des "freien" Westens die Möglichkeit gibt, Anderslebenden (Gläubige,...in ihrer gesellschaftlichen Struktur noch nicht konsumfaschistischen Menschen...) ihre Existenzberechtigung abzusprechen. So werden im 21 Jahrhundert neue Märkte für neufreiheitlichen Kahlschlag erobert und konsolitiert.

Die Angst vor dem Anderen in sich selbst, funktioniert durchaus zum kurzfristigen Vorteil der Märkte. Auch die Friedensbewegung 2.0 ist ein solches Beispiel für schlichte Lösungen und Erklärung zu hochkomplexen Zusammenhängen, ihre pseudolinke Propaganda verkürzt den Kapitalismus auf Zins und Giralgelddiskussion und blendet die innere Widersprüchlichkeit der Konzern- und Kapitalverhältnisse fast gänzlich aus, antisemitische Töne und Verschwörungsphantasien feiern fröhlich Urstände. Auch diese wahnmachenden Montagsbewegungen erschaffen sich ein imaginiertes Feindbild, dass das Selbst freispricht und die Anderen in Haftung nimmt, das genaue Gegenteil von Frieden wird damit denkbar und ermöglicht. Beide Bewegungen, so man sie überhaupt so bezeichnen möchte, vollziehen ein interessantes aber fatales Argumentationskarussell, "ich/wir sind bedroht und damit potentiell in einer Opferrolle es ist Zeit sich zu wehren und Widerstand zu leisten, damit ist es mehr als legitim wieder Täterschaft zu übernehmen." So macht sich der Täter zum Opfer um weiterhin tatkräftig Gewalt anwenden zu können. Dies ist kein deutsches Phänomen sondern eine uralte Geschichte der Selbstlegitimation von Minderwertigkeitskomplexlern im angstgesteuerten Größenwahn, dann alles tun zu können, um die eigenen Egoismen mit Mord und Totschlag durchzusetzen.

Die ewigen Kinder der pervertierten Märkte bemerken vor lauter Phantasmen nicht, dass sie sich selbst in die Pfanne hauen. Die zeitgenössische Medienschelte ist an Dummheit nicht zu überbieten, nur weil es noch sehr wenig Journalismus gibt der eben nicht wertet, polemisiert und pseudogeistigen Dünnpfiff verbreitet bedeutet das nicht, dass der Medienbetrieb per se von übel sei. Noch kann man sich informieren, eigentlich musste man immer schon mehrere Blickwinkel betrachten um sich eine Meinung bilden zu können. Wie schrecklich wäre ein Internetmediendiktat, dass jeden Deppen zum Journalisten hochstilisiert und jede Blöd(Blog)heit als "freie Meinung" verkauft. Die Gesellschaft der immer mehr werdenden radikalen Verlierer (ob Christen, Muslime, Nazis oder Biofreaks,...) ist die Folge von mörderischem Retro-Früh-Kapitalismus und der damit einhergehenden sozialen Ungerechtigkeit. Ohne Verschwendungreduktion und Bildung wird es nicht gehen, gleichgültig ob hüben oder drüben, die notwendige Verteilung wird von reich nach arm stattfinden müssen, in unserer globalisierten Welt bedeutet dies erstmal vom Norden nach Süden und nicht von Flüchtling nach wehleidigem HartzIV Empfänger der glaubt Opfer zu sein. Es wird Zeit nicht jedem Christist, Islamist oder bioneurotischen Selbstoptimierer medialen Raum zu geben und die wirklich drängenden Fragen zu beackern, TTIP und CETA-Mafia Abkommen in die Tonne zu treten und über die Vernunft zu reden. Die Angst für Deutschland macht die Gesellschaft zu einem alten Neofaschisten der dem umfassenden Vergessen anheimfällt, denn am Ende werden wir sonst alle ein wenig AFD - Alzheimer für Deutschland.

PS: Nietzsche irrt mit seiner These (sehr verkürzt dargestellt) - von wegen "Gott wäre tot", was nie existiert hat kann auch nicht getötet werden. Mit "Macht nicht Wahrheit" hat er aber recht, die jeweils dominierende Macht schöpft die Wahrheit, damit wird Betrug und Nichtwahrheit zum wirklichkeitsschaffenden Glaubensprogramm, die Tatsächlichkeit aber bleibt auf der Strecke. Die pathologischen Patrioten in Europa, Asien, Australien, Afrika, Nord und Südamerika belegen dies. Oder verständlicher formuliert - Gott und Intelligenz existieren nicht, sie sind im Universum nicht notwendig, die Sache läuft ganz von alleine......

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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Reich und alles andere als sexy


(Bild: Ein in Berlin reich gewordener Sozialdemokrat will weiter absahnen und droht der Stadt mit Olympia...)

Aus gegebenen Anlass hier ein Post aus Facebook vom 11.12.2014

Zitat FB Seite "Save Berlin"..../ Wenn diese gewisse Person die heute geht, etwas wirklich Gutes für Berlin getan hätte, würde wir diese heute gebührend hier auf unserer Seite verabschieden. Aber, diese Person hat nichts Gutes für Berlin getan. Sie hinterlässt ein kaputtes Berlin, einen Flughafen der nicht aufhat, sie hat uns belogen mit dem Eröffnungsterminen, sie hat auch sonst nicht viel gegen die Armut dieser Stadt getan, dass Kunsthaus Tacheles war ihr auch egal, so - wie noch viel mehr. Und, dass wir keine Olympiade in Berlin brauchen ist dieser Person auch egal. Und, dass wir Tempelhof für uns haben wollen, war der Person auch egal. Und, dass wir keinen Neubau an der Eastside Gallery haben wollten, war dieser Person ebenso egal usw. usw. usw. usw... Nö, diese Person erwähnen wir nicht namentlich, denn diese hat es sich nicht verdient. Wir sind froh, dass sie endlich geht! Auf nimmer Wiedersehen Mister Desaster von Berlin. - Zitat Ende

Mehr ist dem kaum noch hinzuzufügen außer, dass wir vom "Party als Politik-Regen" in die "weiter so - Traufe" gekommen sind. Müller, Meier oder Huber, wie auch immer er heissen mag, steht für die Kontinuität des Nichthandelns als politische Programm. Das bedeutet für die Berliner, schon mal überlegen wie man gegen Olympia vorgehen kann, der Ausverkauf der Stadt an windige Investorenzusammenhänge geht weiter und die Hauptstadt SPD wird die nächsten Wahlen in den schwarz/braunen CDU/AFD Sand setzen. Insofern kann man dem ehemaligen Regierenden nur nachrufen, Du hast den Markenkern Berlins zerstört, aus deiner Start-Up Propaganda wurde eine Go-Down Wirklichkeit und Leerstand bzw. Schießschartenarchitektur verschandeln die deutsche Hauptstadt, dafür bist du reich geworden nur das mit dem sexy ist vorbei. Adieu - es war nicht schön und es hat uns alle nicht gefreut.

PS: Das nunmehr von Mainstreammedien, Christenfunk (Deutschlandradio) und Privatpersonen aus Kultur bzw. Wirtschaft der Ehemalige gelobt und gerühmt wird, ist nicht nur eine perfide Form der Beschimpfung, so manches Lob ist bei genauer Betrachtung das Gegenteil, sondern auch ... = ... Na - "Früher war alles besser - immer dann wenn dieses Früher vorbei ist". Das erinnert an Nietzsche: "Macht nicht Wahrheit" (bestimmt den Lauf der Dinge).....nicht ärgern, den Schwachsinn einfach rechts liegen lassen und weiter gehts...

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Freitag, 5. Dezember 2014

Retro-Blitzkrieg, endlich zurück in der Zukunft

(Bild: die blitz-super-schnellen, konsumfaschistischen Truppen der NATO werden auch mit neuestem Unterwassergerät ausgerüstet...)

Zitat "Junge Welt" 05.12.2014.../ Mit einer »Speerspitze«, einer »superschnellen Eingreiftruppe«, will die NATO militärisch Front gegen Russland machen, dem die westliche Allianz, ohne handfeste Belege vorzulegen, eine »Bedrohung« der osteuropäischen Mitgliedsstaaten vorwirft. Der weitere Aufmarsch gegen Moskau stand am Dienstag im Mittelpunkt eines Treffens der NATO-Außenminister in Brüssel. »Angesichts der fortgesetzten und bewussten Destabilisierung der Ukraine durch Russland«, erklärte dort der Generalsekretär des Militärpakts, Jens Stoltenberg, werde die NATO »weiter ihre feste politische Unterstützung für die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine zeigen« – die übrigens der NATO nicht einmal angehört. In einer gemeinsamen Erklärung behaupten die Minister trotzdem unverdrossen, das russische Vorgehen gefährde die Sicherheit der Ukraine und habe »ernsthafte Auswirkungen« auf die Stabilität und Sicherheit »in der gesamten europäischen Atlantikregion« – zu der nach den geographischen Vorstellungen des Pakts offenbar das Schwarze Meer gehört.

»Eine besonders prominente Rolle«, .../ soll bei der Aufstellung dieser »Very High Readiness Joint Task Force« (VJTF, Gemeinsame Einsatztruppe mit sehr hohem Bereitschaftsgrad) Deutschland spielen. Das sei aber nur »Zufall«, wiegelte die Deutsche Presseagentur gestern ab: »Das 1995 gegründete Deutsch-Niederländische Korps in Münster diente schon zweimal – 2005 und 2008 – als NATO-Bereitschaftstruppe nach dem alten Modell.../ Zitat Ende.


Juchee - bald fährt unser Panzer wieder im Sturmwind dahin, dass die Holländer diesmal nicht überfallen werden wollen sondern selber in die Räuberkiste greifen, kann als Ergebnis des letzten Blitzkrieges in der Region gewertet werden. Klare Feinbilder, blitzschnelle Kräfte zu Land, Luft und See sind in der Lage »leicht reisen und hart zuschlagen« (Zitat: Anders Fogh Rasmussen/NATO) und aus dem Kalten Krieg 2.0 ein Blitzkrieg Remake zu machen. Gerade in Zeiten von "sozialen" Medien und konzerndiktierter Globalisierung der manipulierten Märkte, ist dies kein Widerspruch sondern zwingende Logik. Die Atomisierung des Selbstwertgefühles des Einzelnen, genauso wie von ganzen sozialen Gruppen, mittels einer Digitalisierung des Emotionalen, schafft diffuse Existenzangst vom Individuum bis zu ganzen "Völkern". Desinformation und Hyperkommunikation wertet Gerüchte auf, zu einer individuell zusammenstellbaren Scheinwahrheit, die zu jeder Art von Legitimation mißbraucht werden kann.

Insofern ist die schnelle Truppe nichts Neues, sondern eine konsequente Strategie im Umgang mit der weltweiten Krise der Finanzen. Hätte die Ukraine-Krise nicht stattgefunden, hätte man sie erfinden müssen. Gibt es Besseres als hausgemachte Probleme auszulagern in Regionen die niemand wirklich überblickt, wo Herr und Frau Medienkonsumentendödel mit leicht frivolem Grausen lustvoll mitleiden bzw. mithassen kann. Sofort fielen alle in die guten alten Muster des ewigen europäischen Krieges zurück. Die Errungenschaften weltweiter Kommunikation und Bildungspolitik der vergangenen 6 Jahrzehnte löste sich über Nacht in die alttestamentarische "Auge um Auge, Zahn um Zahn - Giftsuppe" auf. Die globale, seit 2007 tobende, Krise des Finanzkapitalismus gebiert alte Monster, oder besser ausgedrückt, dem Räuberischen ist wieder einmal die Maske abhanden gekommen. So werden aus Menschen innerhalb weniger Krisenjahren wieder völlig verblödete Nationalisten, Gläubige oder sonstige Phantasten, die sich mit dumpfer Propaganda selbst erhöhen um alles und jedes tun oder eben lassen zu können. Da wundert es nicht, wenn der Blitzkriegsgedanke wieder fröhliche Urstände feiert, es bleibt zu hoffen das die Russen das nicht auch so sehen, ansonsten viel Spass beim Hauen und Stechen für das christliche Abendland, fragt sich nur für welches?

Wie wollen die Holländer eigentlich über den Ural, die haben doch keine Ahnung von Bergen?

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Freitag, 28. November 2014

gegenwärtiges Brauchtum


(Bild>: NurSchrec! Drohnenforschung seit 1993 - "einfach mal eine runterholen...")

Sinnige Links zur gegenwärtigen NurSchrec! Brauchtumspflege...

Kunzt und Technik, die laufend aktualisierte Aufarbeitung der NurSchrec! Projekte von 1983 bis heute.

NurSchrec! on YOU TUBE

Nervoes auf Soundcloud

Tacheles on Facebook

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More Tacheles on Facebook

And more Faces on Tachelesbook (?!)

Das E-Book zum Finanzskandal rund um das ehemalige Tacheles in Berlins Mitte

Das große Alexander Rodin Buch

Und noch mehr Tacheles on Facebook

Viel Freude mit den Links - und - Kunzt muss die Welt verändern...

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Freitag, 31. Oktober 2014

NR_2: Start Up and Go Down


(Bild: So manche Rocket-Irgendwas ist einfach nur abgestürzt.)

NR_2:*

Wir erinnern uns, der Begriff Dotcom-Blase ist ein durch Medien geprägter Begriff für eine im März 2000 geplatzte Spekulationsblase, die insbesondere die sogenannten Dotcom-Unternehmen der New Economy betraf und zu Vermögensverlusten für Anleger führte. Die Dotcom-Blase war ein weltweites Phänomen. Der größte Markt für Technologieunternehmen war die US-amerikanische NASDAQ. In Deutschland richtete die Deutsche Börse den Neuen Markt als eigenes Marktsegment ein, an dem angeblich zukunftsweisende und stark wachsende Unternehmen, die als Technologieunternehmen galten, notiert sein sollten. Wie wenn das in Berlin keiner mitbekommen hätte, pustet die Start-Up Propaganda in 2014 wieder ordentlich hinein in den Ballon der leeren Versprechungen.

Zalando und Rocket-Internet sind die neuesten Rohrkrepierer an den neuen Märkten, profitabel für die Initiatoren desaströs für die Anleger. Zitat aus dem Internetgeplauder der Finanzwirtschaft:.../Auch die große Samwer-Show fällt aus... Der schlussendlich doch enttäuschende erste Auftritt von Zalando auf dem Börsenparkett war auch für die Startup-Schmiede Rocket Internet, die nur einen Tag nach dem Internet-Modehändler in Frankfurt Erstnotiz feiern wollte, kein gutes Omen. Der Firmen-Inkubator der berühmt-berüchtigten Samwer-Brüder hatte sein IPO erst vor kurzem vorgezogen und hatte dabei wohl geplant, den Hype um Alibaba und den voraussichtlichen Hype um Zalando zu nutzen, um selbst ein erfolgreiches Börsendebüt hinzulegen. Doch die große Samwer-Show fiel aus.

Zwar konnte man die Preisspanne für die Aktie im Vorfeld noch komplett ausreizen und den Emissionspreis auf 42,50 Euro hochschrauben, bei der Ermittlung des Erstkurses sah man dann am Frankfurter Parkett aber lange Gesichter: Das Papier startete exakt auf Ausgabepreis. Und dabei blieb es nicht, denn nur kurz darauf stürzte die Rocket-Rakete ab - zeitweise bis auf 36,66 Euro. Am Ende schloss das Papier bei 37 Euro und damit deutlich unter dem Erstkurs. Das hatten sich der Rocket-Geschäftsführer Oliver Samwer und seine Brüder Marc und Alexander sicher anders vorgestellt. Zumal die Zalando-Aktie an ihrem zweiten Handelstag im Sog von Rocket sogar um mehr als 13 Prozent einbrach. ...Zitat-Ende


Start Up Unternehmen als Begriff, oder Namen wie Rocket Internet suggerieren Höhenflug und Aufbruch zu neuen Welten die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat, in Wirklichkeit aber, sind sie eher lahme Finanzlastentiefflieger die all zu oft nur einen Absturz behübschen. Abgesehen von den vorsintflutlich anmutenden Arbeitsbedingungen in der schlechten alten "New Economy", sind die Ideen der Start Up`s meist nur abgekupferter alter Wein in neuen Schläuchen. Es wäre aber noch genug Neues zu entwickeln, jenseits von Asozialen-Netzwerken und Windows-Appel-Uniformen. Die aktuellen Hardwarearchitekturen würden weit bessere, schnellere und originellere Softwareprodukte ausführen können, das Internet könnte mehr sein als nur Marketingtool, interaktiver Fernseher, Überwachungsinstrument oder Pseudokommunikationskanal, es programmiert nur keiner. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass es bei Start Up Ideologie gar nicht um das entwickeln von neuen Werkzeugen und Unternehmen geht, sondern eher um eine weitere Beschleunigung der kapitalistischen Idee, dem "Start-Up&Go-Down-Finanz-Turbo-Kapitalismus".

"Wir" starten ein Unternehmen im Bewußtsein es gleich wieder zu zusperren um mittels der Errichtungs- und Abwicklungsmechaniken partiellen Reichtum für Kleinsteliten zu generieren. Eine virtuelle Wirtschaft auf digitalen, künstlichen, manipulierten und daher mehr als unfreien Märkten, das Gesetz von Krise und Aufschwung im accelerated Hyperzustand des profitablen Zerstörens. Der Arbeitnehmer bzw. die Arbeit kehrt zurück ins frühkapitalistische Sein, Hungerlöhne, keine soziale Absicherung und zunehmendes Prekariat als räuberisches Zukunftsmodell aus einer längst vergangen geglaubten Zeit. Die Verheißungen der schönen, neuen, digitalen Welt entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als Wiederholung fataler Entwicklungen des 19ten Jahrhunderts, die bekanntlich in die Katastrophen der ersten Hälfte des 20ten Jahrhunderts mündeten. Die digitale Revolution wurde durch die Kreativwirtschaftsreaktion abgewürgt, die Strukturen der neuen Märkte sind uraltes Zeug das kein Schwein braucht und die obendrein noch die tatsächlichen Potentiale der neuen Technologien zugunsten alter (antiker) Denkmuster egalisieren. Es wird Zeit für echte Start Up`s und Internetraketen die ewiggestrige Glaubenssätze und Wirtschaftsmodelle in die Biomülltonne der Geschichte stopfen.

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Nachrichten Reloaded => NR


(Bild: Immer wieder eine Top-Nachricht die noch nie richtig war aber trotzdem dauernd "nachgeladen" wird..."ES GEHT WIEDER AUFWÄRTS" ??? wohin denn eigentlich ??? ...)

"NR (-1,...)" sind Nachrichten-Reloaded, diese neue Rubrik des Kritikdesign kümmert sich um "das Sein der Nachrichten danach". Die NEWSstampede dieser Zeit generiert die Nachricht und verwirft sie unmittelbar danach, die Informationskonsumenten glauben, in quasireligiösem Eifer, die ihnen vermittelten Nachrichten die von unmittelbar folgenden Infomationen sogleich wieder ausgelöscht werden. So scheint man informiert zu sein obwohl man doch nur neben einem manipulierten Fluss von Daten sitzt die sofort vergessen werden müssen um neuen Informationen Platz zu schaffen. Anstatt Transparenz, Aufklärung und medialem Diskurs entsteht lediglich ranziges Datenfett das im Infoschaum unserer Tage sofort folgenlos untergeht, eine perfide From von Überladungszensur die die Tatsächlichkeit der Dinge ebenso verschleiert wie totalitäre Nachrichtensperren. Nachrichten-Reloaded versucht den hysterischen Newsfeeds ein Schnippchen zu schlagen und die Nachrichtenflut zu verlangsamen bzw. auf der Zeitachse zu versetzen, um so relevante Nachrichten zumindest ein weiteres Mal zu wiederholen um doch noch einen Diskurs zum jeweiligen Thema in Gang zu halten. Anders ausgedrückt: Nichts aber auch gar nichts ist so wie es scheint, Ereignisse die Nachrichten erzeugen sind nicht vorbei, nur weil sie durch neue Begebenheiten überschrieben werden.

NewsReloaded (-für alle die, die Anglizismusgeil sind) holt die angebliche Vergangenheit zurück und wirft sie, boshafterweise, einmal mehr in die gegenwärtige Diskussion.

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Freitag, 24. Oktober 2014

NR_1: Mensch Müller


(Bild: in Berlin bekommt das Wort Schläfer eine völlig nue Bedeutung...)

"NR (-1,...)" sind Nachrichten-Reloaded, diese neue Rubrik des Kritikdesign kümmert sich um "das Sein der Nachrichten danach". Die NEWSstampede dieser Zeit generiert die Nachricht und verwirft sie unmittelbar danach, die Informationskonsumenten glauben, in quasireligiösem Eifer, die ihnen vermittelten Nachrichten die von unmittelbar folgenden Infomationen sogleich wieder ausgelöscht werden. So scheint man informiert zu sein obwohl man doch nur neben einem manipulierten Fluss von Daten sitzt die sofort vergessen werden müssen um neuen Informationen Platz zu schaffen. Anstatt Transparenz, Aufklärung und medialem Diskurs entsteht lediglich ranziges Datenfett das im Infoschaum unserer Tage sofort folgenlos untergeht, eine perfide From von Überladungszensur die die Tatsächlichkeit der Dinge ebenso verschleiert wie totalitäre Nachrichtensperren. Nachrichten-Reloaded versucht den hysterischen Newsfeeds ein Schnippchen zu schlagen und die Nachrichtenflut zu verlangsamen bzw. auf der Zeitachse zu versetzen, um so relevante Nachrichten zumindest ein weiteres Mal zu wiederholen um doch noch einen Diskurs zum jeweiligen Thema in Gang zu halten. Anders ausgedrückt: Nichts aber auch gar nichts ist so wie es scheint, Ereignisse die Nachrichten erzeugen sind nicht vorbei, nur weil sie durch neue Begebenheiten überschrieben werden.

Aber nun vom Datenkorn zum Berlinmüller ….

Die Berliner SPD hat gewählt und sie traf sozialdemokratisch-zielsicher die Schlechteste aller Wahlen. Der Streberkronprinz des Abschied nehmenden Hauptstadtmonarchen machte das Rennen. Müller wird Regierender Bürgermeister von Berlin, die Wowereit Seilschaften sind gerettet, der Berliner Kunst-, Start Up- und Immobilenblasenboom kann weiter gehen, die alten "Netzwerke" in Wirtschaft und Politik bleiben intakt. Um Gegenwart und Zukunft kümmert sich auch weiterhin nicht wirklich irgendwer, die Hauptstadt-SPD auf ihrem Weg in den 2016er Wahldebakel-Abgrund.

Jan Stöß wäre eine gute Wahl gewesen, jung und unverbraucht hätte er zumindest für kurze Zeit politischen Gestaltungsraum zur Verfügung gehabt. Stattdessen gibt es für die Berliner ein "weiter so", Ausverkauf der landeseigenen Liegenschaften zu Schleuderpreisen, scheinböse SPDzungen könnten von Heuschreckenfütterungen sprechen, StartUp-Blasenförderung zur endgültigen Suspendierung jeglicher Arbeitnehmerrechte und der digitalen Aufweichung zivilisatorisch wichtiger Sozialstandarts und eine unsägliche Olympiabewerbung durch die Volksbeteiligungs-Hintertür.

Fälschlicherweise verwechseln wir heutzutage gerne Seilschaften mit Netzwerken. Das konstruktive Vernetzen bzw. in Netzwerken zusammenzuarbeiten wird mit Seilschaften, also dem Zusammenwirken Einzelner an einer Seilschaft Beteiligten und eben von dieser (meist abgeschoteten) Seilgemeinschaft Abhängigen gleichgesetzt. Unter Stöß wären die Seilschaften des Ausverkaufs der Stadt zumindest für eine Weile in Frage gestellt worden, vielleicht wäre sogar die eine oder andere Leiche der Hauptstadtwerdung aus ihrem finsteren Grab an die Oberfläche gekommen. Es hätte sich ein politisches Spielraumfenster geöffnet das der Stadt gut getan hätte.

Berlin braucht neue Ideen und Intiativen, Jan Stößs Programm wäre ein Schritt in diese Richtung gewesen, außerdem hätte mit ihm die Berliner SPD die Chance zu einer echten Verjüngung und damit Politikerneuerung haben können, gerade im Hinblick auf die Wahlen 2016 hätte man dies als kluges Handeln interpretieren können. Wie es aber aussieht, geht es lediglich darum den Status Quo solange wie möglich aufrecht zu erhalten um den Hauptstadtseilschaften ein ungestörtes weiterwursteln zu ermöglichen, noch kann man ja am Eigentumswohnungsbetrug und dem digitalen Start Up Schwindel zumindest kleines Geld verdienen. Insofern haben die SPD Pensionisten schon realistisch abgestimmt, frei nach Adorno „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ haben sie bestimmt das Berlin weiterhin der falschen Politik des Seilschaftsgemauschels festhält.Es bleibt zu hoffen, dass sich in Zukunft tatsächliche Netzwerke der Vernunft und Solidarität entwickeln, die den Schaden, der von Berliner-Filzern angerichtet wird reparieren können.

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