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Sonntag, 18. Dezember 2011

Bewerbung als Senator für Justiz und Verbraucherschutz

(Bild: Akademie für öffentliches Recht)



Bewerbung als Senator für Justiz und Verbraucherschutz

Sehr geehrter Herr Innensenator Henkel,

aus den Medien war zu erfahren, dass bezüglich der Senatorensuche Verzögerungen aufgetreten sind.

Ich möchte mich hiermit höflich um die Stelle als Senator für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Berlin bewerben.

Als parteiloser Senator würde ich Ihr Koalitionsteam perfekt ergänzen.

Die Einsetzung eines parteilosen Quereinsteigers wäre für die Jugend und Menschen, die gewöhnlich nicht dem konservativen Lager zuzuordnen sind, ein klares Zeichen in Richtung Demokratie, Transparenz und Aufbruch. In diesen krisenhaften Zeiten könnte die CDU, aber auch die Koalition insgesamt, schon zu Beginn ihrer Tätigkeit verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.

Zu meinem Lebenslauf und Qualifikation:

Geboren: 26.09.1962 - Pflichtschulabschluss, - Betriebselektrikerlehre mit Abschluss als Facharbeiter, freischaffender Künstler seit 1983, Staatspreis der Republik Österreich 1991, lebt und arbeitet in Berlin mit Unterbrechungen seit 1993. Keine Vorstrafen und Verurteilungen, es sind keine Ermittlungsverfahren oder Korruptionsvorwürfe anhängig.

Mein juristisches Wissen habe ich durch die Organisation des Kunsthauses Tacheles erlangt. In den Bereichen: Strafrecht, Mietrecht, Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht, Vereinsrecht, Urheberrecht, Zivilrecht im Allgemeinen und, seit dem Überfall der Kanzlei Schwemer Titz und Tötter auf den weißrussischen Dissidentenkünstler Alexander Rodin, in dem wieder im Entstehen begriffenen (Neo-) Faustrecht.

Im Verbraucherschutzbereich liegt mein Interesse in den Bereichen Information, Transparenz und Nachhaltigkeit. Als Senator für Verbraucherschutz würden die Mietsteigerungen und Immobilienschiebereien in Berlin einen besonderen Schwerpunkt meiner Arbeit darstellen.Unter Anderem würde ich die Problematik des Leerstandes als Steuersparmodell zugunsten der Berliner Landeskasse einer Lösung zu Gunsten Berlins zuführen. Eine Leerstandsabgabe wäre in diesem Zusammenhang als erstes prüfenswert. Als Verbraucherschützer wären die Berliner S-Bahn und die Probleme mit unüberlegten Privatisierungen zwei der Kernthemen.

Meine Honorarforderung ist bei dem Umfang der Aufgabe mit 2500,- Euro monatlich eher bescheiden. Daher bitte ich Sie den Rest des Senatorenlohnes gemeinnützigen Zwecken zuzuführen (z.B. Stiftung Tacheles, Stiftung C/O, Stiftung Schokoladen, etc...).

Berlin braucht eine kreative Mitte im Senat, die alte Seilschaften überwindet und ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Konzept für diese wunderbare Stadt entwickelt.

Zeigen Sie aktiv, dass der Berliner Filz der Vergangenheit angehört und berufen Sie mich.

DANKE


Mit freundlichen Grüßen

Martin Reiter

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