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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Rodins Bilder von privaten "Paramilitärs" der HSH Nordbank beschädigt.

(Bild: Berliner Kulturstaatssekretär 2011 mit Zahnersatzmodell in blauem Weihnachtsmannkostüm vor BMW Werbung,- "Berlin wird immer ärmer")


Rodins Bilder von privaten "Paramilitärs" der HSH Nordbank beschädigt.

07.12.2011, 8.00h morgens - Eine private Securitytruppe der Anwaltskanzlei Schwemer, Titz und Tötter aus Hamburg, sowie Anwalt Schulz für den Investor, im Auftrag der HSH Nordbank bricht in den Blauen Salon des Kunsthauses Tacheles ein. Zwei darin arbeitende Künstler werden unter Anwendung physischer Gewalt aus den Räumen entfernt, die Ölbilder und Kunstwerke werden von der privaten Security (Paramilitärs) und ihren Anwaltsbossen illegal beschlagnahmt.

Seit diesem Datum weigert sich die Kanzlei Schwemer, Titz und Tötter die Bilder heraus zu geben. Eine Welle der internationalen Solidarität zwang die eigenmächtige Anwaltstruppe und ihren paramilitärischen Sicherheitleute aber heute (22.12.2011) dazu einem Lokalaugenschein zuzustimmen.

Drei Stunden lang haben Alexander Rodin und sein Anwalt im Beisein einer Fotografin die Bilder begutachtet. Es gibt erhebliche Schäden und die Bilder müssen da sofort raus. Das Amtsgericht Mitte hat, ob der dramatischen Situation, bereits eine einstweilige Verfügung gegen die Anwälte erlassen. Gegen die Anwälte Schwemer und Schulz (Anwalt von Harms Müller Spreer) wird Anzeige erstattet, gegen ihre Paramilitärs auch. Die Schäden an den Kunstwerken sind eine Schande für die Bundesrepublik und ein Indikator für den Zustand der "Kulturnation".

Der Berliner Kultursenat wird sich fragen lassen müssen, warum er hinter dem Rücken der Öffentlichkeit in den letzten Tagen versucht hat, die Bilder im Sinne der HSH Nordbank und des Investors Müller Spreer ohne Lokalaugenschein direkt an einen anderen Ort zu bringen (Entsprechender e-Mail Verkehr liegt dem Kritikdesign vor). Warum hat sich der Kultursenator nicht öffentlich geäußert?

Ein Untersuchungsausschuss zur Tacheles Frage, der Privatisierung des Geländes und dem Umgang mit internationalen Künstlern sollte diese Fragen beleuchten und klären. Die Verfolgung von zeitgenössischer Kunst durch Privatwirtschaft und ihren Kultursenator muss aufhören, sie ruiniert Berlin und die Demokratie.

Die Kunst wird den Finanzmärkten nicht weichen und den unfähigen Kulturpolitikern auch nicht.

ONLINE PETITION FÜR ALEXNADER RODIN, TACHELES UND DIE FREIHEIT DER KUNST

SOLIMAILS FÜR ALEXANDER RODIN


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euer Tacheles Team

1 Kommentar:

  1. .es ist richtig,dass diese Bandenmässige Bande in ihrem ungerechtfertigten treiben,,es ist eine Frechheit was da gelaufen ist und für mich nicht überraschend,dass die Werke auch beschädigt wurden,daher wichtig für den Künstler, dass reagiert wird und die Bande zur rechenschaft gezogen wird.Denn es liegt nicht drin,ein solches verhalten an den Tag zu legen.
    antifrostberlin

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