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Mittwoch, 25. Januar 2012

Security oder Unbekannt urinierten auf Rodins Skizzen und Bücher

(Bild: "Urinierte" Notizbücher und Skizzen in durchwühlten Sachen von Alexander Rodin - blauer Salon des Tacheles 24.01.2012)



Security oder Unbekannt urinierten auf Alexander Rodins Skizzen und Bücher


Am 24.01.2012 bei der Begehung durch Alexander Rodin wurde, neben dem zerschnitten Bild, auch eine "Pissecke" entdeckt. Die Sachen Rodins wurden durchwühlt und und mit Urin getränkt. Skizzen, Notizblöcke, Stoffe und Bücher sind urindurchweicht,sie gammeln und riechen entsprechend. Der Versuch einer Entwürdigung auf tiefstem Niveau.


Am Dienstag den 24.01.2012 traf ich mich mit Alexander Rodin um 9 Uhr am Morgen. Wir wollten die Bilder von ihm, die im 5.OG des Tacheles von der Anwaltskanzlei Schwemer Titz und Tötter, sowie dem Anwalt Michael Schulz b.z.w. einer von ihnen beauftragten Securityfirma, in verbotener Eigenmacht in Beschlag genommen wurden, in Augenschein nehmen. Ich sollte Fotos von den Bildern machen , um deren Zustand zu dokumentieren.

Wir klopften an die Tür des 5.OGs doch niemand öffnete uns. Wir zogen wieder ab und ließen Alexs Anwalt verständigen, der sich dann telefonisch um Einlass für seinen Mandanten bemühte. Etwa gegen 10.30 Uhr gewährte man uns den Eintritt.


Ich fing sogleich an, alle Bilder zu fotografieren. Der eine Security Mitarbeiter (es war nur einer zugegen) meinte gleich zu Beginn er brauche uns nicht zu beaufsichtigen habe sein Chef gemeint, denn wir hätten freien Zugang zu allen Räumen laut einem Vergleich der zwischen beiden Parteien abgeschlossen wurde.
Zuerst fotografierte ich alle Bilder in dem grossen Raum. Herr Rodin nahm alles genau in Augenschein, auch die Gegenstände die sonst noch ausser den Bildern in den Räumlichkeiten waren. So suchte er zum Beispiel 2 Laptops, die allerdings unauffindbar waren und bislang blieben.

Als ich alle Bilder in dem Raum fotographisch erfasst hatte, gingen Herr Rodin und ich durch einen schmalen Durchgang in einen weiteren Raum, wo sich noch ein einzelnes Bild befand. Dieses Bild war etwa 2.5m x 3m groß. Uns stockte mit einem Mal der Atem denn rechts unten klaffte uns ein etwa 50cm langer , S-förmiger Schnitt entgegen. Ich fing sofort an diesen Schnitt zu fotografieren und hörte immer nebenbei wie Alexander etwas von einem Desaster sagte. Es war ein furchtbarer Schock für uns beide, am schlimmsten traf es jedoch, für mich fühlbar Alexander.

Als wir diesen Raum verließen fragte ich den Security Mitarbeiter, ob er vielleicht etwas über en Schnitt wisse, was er verneinte. Dann begann er zu telefonieren.
Alex und ich fotografierten weitere Bilder und Kunstwerke in den Räumlichkeiten nebenan, die "neue Galerie 5.OG" genannt werden. Wir waren wie betäubt und fragten uns nur noch wie das sein kann, dass jemand solch ein Werk zerschneidet.
Wir beschlossen, alle kleineren Bilder, die mehr oder weniger transportfähig schienen, sofort in Sicherheit zu bringen und nicht erst deren Trocknung abzuwarten.



Als wir dann noch mal nach den verschollenen oder entwendeten 3 Videobeams und 2 Laptops suchten, und ich zu diesem Zweck einige Papiere und Stoffe mit der Hand zur Seite schob, fuhr ich erschrocken zurück. Meine Hand war ganz nass. Als ich daran roch stellte ich fest, dass die Sachen von Alexander (u.a. seine Skizzenblöcke) , vollgesogen waren mit Urin. Die Security Mitarbeiter oder ihre Auftraggeber haben also Alexander Rodins Sachen als Toilette benutzt und darauf uriniert.

Ich war schon wieder entsetzt und masslos angeekelt von dieser unkultivierten und animalischen Tat.

Wir haben darauf hin auch umliegende Räume angesehen und fanden sowohl die eigentlichen Toiletten, als auch andere Räumlichkeiten, um den Blauen Salon, total verwüstet vor. Rodin meinte, ein Raum sah aus, als ob dort vielleicht etwas gesucht worden sei. Alles lag auf dem Boden und war zerwühlt.

Gedächtnissprotokoll: Ragna Dreher 24.01.2012

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SOLIMAIL FÜR ALEXANDER RODIN II (12.12.2011-english,italian,francaise)


ONLINE PETITION FÜR ALEXANDER RODIN


BILDER RETTEN-RODIN SOLI 01.01.2012

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euer Tacheles Team

Kommentare:

  1. Einfach viel zu krass. Draufpinkeln als Versuch, sich selbst zu erhöhen. Erniedrigen und fertigmachen, weil man selbst nur das gelernt hat und Kunst als Kulturform nicht versteht. Sklave der eigenen Begrenztheit, sich aufwerten wollen, indem soziale Verhaltensgrenzen massiv übertreten werden - in der Hoffnung von Kollegen als cool gehalten zu werden. Wie mental verarmt muss diese kleingeistige Ratte sein, die sowas tut? Diese willigen Gehilfen des Ekelkapitalismus, jederzeit bereit, die Zivilisationsdecke zu zerstören.

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    1. Ja, wie Du eh schon so treffend beschreibst, andere erniedrigen , um sich selbst besser zu fühlen.
      Oh, mann wie primitiv und hohl is das denn?
      Hilft zwar dem Betroffenen nicht, aber dennoch ist definitiv gewiss, dieser Mensch ist nicht glücklich!!! Schlimmer noch, frustriert,ohne Talent, Vision,Ehrgeiz, Männlichkeit u.s.w.
      und was ich ja extrem uncool finde, ein bemitleidenswerter Feigling!
      Er hat seine Träume,wie die meisten Menschen, immerhin fette 80%, ganz tief vergraben, ist inzwischen gelangweilt oder beides und logo, ein Kleingeist. So bekommt er wenigstens etwas Aufmerksamkeit.. :-)
      Aber was er nicht weiss,
      Er bekommt alles zurück in seinem einem Leben. Hallelujah!
      Bitte melden, falls ich mich irren sollte.

      Mitleid bekommt man immer geschenkt, aber NEID muss man sich hart erarbeiten.:-)
      CARO KUNDE/Songwriterin

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  2. hammer krass, mir fehlen die worte,... sowas von respekt und pietätlos....

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  3. ohne Spaß jetzt, DNA-Spuren nehmen von dem Urin und die "Herren" nochmal probepinkeln lassen.... solche Assis! :-)

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  4. ich find das auch hammer krass, mir fehlen echt die worte,...

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