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Montag, 30. April 2012

Warum Tacheles am 12 Mai nicht am Sternmarsch teilnimmt.

(Bild: Barbara Fragogna)



SPENDEN FÜR DIE TACHELES RECHTSHILFE


Das Kunsthaus Tacheles nimmt am 12 Mai 2012 nicht an diesem Berliner Sternmarsch anlässlich des internationalen Aktionstages teil. Das Kunsthaus und die Künstler unterstützen am 12.05. die ART PARADE der Blo-Ateliers von Kreuzberg nach Friedrichshain.


Den Sternmarsch können wir nicht mittragen, da er von einer inhaltlich mehr als bedenklichen "Kunst"veranstaltung konterkariert wird. In Berlin findet zur Zeit eine Vereinnahmung des Widerstandes und Protestes durch zeitgenössische "Kunst" statt. Der hochbezahlte Kurator als Kuratorverunglimpfer, das Protestzelt des Occupanten als Ausstellungsobjekt im zeitgenössischen Kunst-Treff. Millionenförderung und Sponsorengelder als Maulkorb und Killerargument gegen das Politische per se und die Kunst bzw. die Freiheit derselben im Speziellen. Anti-Antihaltung als perfide Form der Unterstützung dessen, was eigentlich nicht unterstützenswert ist. Widerstand und politisch motivierte Kunst werden durch solch sophistische Etikettenschwindel pervertiert und in das Gegenteil seiner Inhalte verkehrt.

Tachles gesprochen, es ist falsch sich die Flyer für "Mehr Demokratiedemos" von Autobauern und Versicherungskonzernen, über den Umweg einer inhaltsleeren Marketingkunst, sponsern zu lassen. Es ist falsch Palästinenser und Israelis in einem (Kunst)Mixer einmal oberflächlich durchzuschütteln, um dann zu behaupten dies wäre politisch. Es ist schlicht weg "schlicht" - Birkensetzlinge aus Birkenau zu verschenken und sich dann zu ärgern, dass diese niemand haben will. Und es ist rechtsradikaler Unfug die Schlacht um Berlin als Kunstspektakel nachspielen zu wollen, das macht jede deutsche, österreichische, russische oder polnische Neofaschistentruppe besser.

Die Langeweile und vor allem rückschrittliche Argumentation der Mobilisierung und Diskussion zum 12 Mai haben uns überzeugt, an dem letztlich populistischen sehr nordeuropäischen Okkupantengetue nicht mitzuwirken. Ein paar Slogans, die uns dazu bewegt haben, von dem 12 Mai der Empörten abzurücken......
"Auf die Plätze für Echte Demokratie" wirft die Frage nach "Echt" auf....was soll das denn sein? Die "gerechte Umverteilung" wird ohne punktuelle Ungerechtigkeit nicht zu machen sein, oder wer erklärt den Europäern dann eigentlich, dass sie was abgeben müssen...? Die "Kooperation statt der Konkurrenz" ist an Einfachheit wohl nicht zu überbieten - und schon kooperiert die "Bewegung" mit genau denen, die den ganzen Irrsinn zu verantworten haben (Politikern, die sich mit zeitgenössischen Kunstfestivals schmücken, Autobauern, Finanzkonzernen, etc...). "Global Change Now" kann durchaus als schlimme Drohung verstanden werden, solange man nur konzerngesponserten Indoor-Campingprotest vorzuweisen hat. Der grundlegende gesellschaftliche Wandel, der so gerne zitiert wird, kann dann durchaus auch totalitär daher kommen und alles noch viel schlimmer werden lassen.

Der Marsch der Empörten wurde schon öfter in der Menschengeschichte zum Marsch gegen die Schwächeren, denen die Dinge leicht aus der Hand zu nehmen waren. Empörung und Unzufriedenheit sind zu wenig, Aufmerksamkeitsstörungen und Minderwertigkeitskomplexe taugen auch nicht zum Widerstand. Insofern - auf zur Konkurrenz der Ideen, auf zur Diskussion über eine menschliche Zukunft, auf zum Widerstand gegen Konzerne und korrupte Politiker und vor allem WIDER DIE DUMMHEIT - MEHR KUNST- UND BILDUNGSINVESTITIONEN - WENIGER WIRTSCHAFTSSUBVENTIONEN !

TACHELES RUFT AUF ZUR TEILNAHME AN DER ART-PARADE 2012 veranstaltet von den BLO-Ateliers durchaus auch eine Performance-Demo zum internationalen Aktionstag....
"Flucht nach Vorn!" 12.05.2012 - 14:00h im Bullenwinkel Naunynstraße 52, 10999 Berlin.



KUNZT MUSS DIE WELT VERÄNDERN - (und nicht irgendwelche Galerien oder Festivals..) Fürchtet euch nicht - noch darf man dagegen sein!

Es gibt echt geilen Widerstand den wir unterstützen und mittragen - www.blockupy-frankfurt.org , das ist aber dann keine Kunst sondern verdammt viel Arbeit....


(Wiederbetätigung im Rahmen der Protestbewegungen bzw. der Berlin Biennale 7, Occupanten aller Länder überlegt Euch mit wem ihr da im Bettchen liegt.....Kunst ist es keine, demokratische oder menschliche Politik ist es auch nicht , was könnte es dann sein...und wann hatten Rote Armee Soldaten ausschließlich polnische Adler auf ihren Helmen???)

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****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ****************************************************************************** ***********************************************************
euer Tacheles Team

Kommentare:

  1. Offensichtlich ein Statement von weinerlichen Möchtegernkünstlern, die sich nun übergangen fühlen. "WIR müssten doch da die große Nummer sein" klingt es aus jeder Zeile heraus.
    ...mit dem Konzept ( http://de.indymedia.org/2012/04/329127.shtml ) wurde sich offensichtlich nicht auseiander gestezt.

    Erbärmlich wird es, wenn mal wieder versucht wird ein breites Bündnis bewegter Menschen als anrüchig, dumm oder "völkisch" abzustempeln.

    Es ist genau diese hochnäsige, arrogante Art der Abgrenzung die jene die sich für Künstler halten, es aber nicht sind - denn wären sie es wär ihr Denken freier und nicht derart pedantisch - überflüßig macht. Genau das wurde hier nochmal gezeigt.

    Sehr schön, es geht voran!

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    1. Nein, finde ich nicht, was hier allerdings passiert auch deinerseits ist polarisieren, die gegen uns, wir gegen die, das halte ich für falsch. Möchte mich eher mit der Kritik auseinandersetzen... und mit dem Begriff "Echte Demokratie JEtzt" hatte ich auch immer meine Schwierigkeiten. Ist genauso diskussionswürdig wie occupy oder oder...
      Nicht Gegeneinander, sondern Kräftebündelung ist angesagt und Demokratie heißt auch und vor allem, Meinungen hören, sich auseinandersetzen und nicht Kritiker zu diffamieren. Mich hat der Artikel nicht geärgert. Im Gegenteil...es ist noch viel Arbeit genauer zu werden und differenzierter und selbstkritischer...

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  2. Ihr solltet erst mal vor euer eigene haustür kehren. Wie wird denn das tacheles finanziert mittlerweile, hm? Das tacheles ist schon seeeeeeeeeeeehr lange kein echt besetztes haus mehr. Und ihr beteiligt euch weshalb _eigentlich_ nicht am sternmarsch? Was ist das für ein verf... konkurrenzdenken? Spricht da wirklich "das" tacheles, oder nur ein paar die nix kapiert haben? Hoffentlich letzteres.

    Hilfe hilfe rufen, wenn es um unterstützung fürs haus geht, und dann solche miese diffamierende texte schreiben... packt euch an die eigene nase. "rechtsradikaler" unfug ist das. "möchte-gern künstler"? was sind denn bitte "echte" künstler? Wie der kommentator über mir meint: nur leute, die kunst nicht verstehen sprechen von "echte" und "möchte-gern" künstlern.

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    1. "Die Langeweile und vor allem rückschrittliche Argumentation der Mobilisierung und Diskussion zum 12 Mai haben uns überzeugt, an dem letztlich rechstpopulistischen sehr NORDEUROPÄISCHEN Okkupantengetue hierzulande nicht mitzuwirken."

      Macht sich da jemand gedanken um die herkunft, nationalität, oder gar um die rasse der beteiligten? Oder wie ist das denn gemeint?

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  3. Antideutsche raus aus dem Tacheles!

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  4. Ihr schreibt für das Tacheles: "Den Sternmarsch können wir nicht mittragen, da er von einer inhaltlich mehr als bedenklichen "Kunst"veranstaltung konterkariert wird."

    Schon mal was von Kapitalumverteilung gehört? ;)

    Wann hört dieser spaltende Deutungshoheitskleinkrieg innerhalb der Linken/APO endlich (!) auf... und BTW die engagierten INDIGNADXS-OCCUPY Aktivist/innen vor Ort sind garantiert nicht "gekauft" oder "befangen".... ALSO: HINGEHEN, MITREDEN und MITMACHEN!

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    1. florian - nicht alles was gut scheint ist gut - im gegenteil -

      und abgesehen von den "förderern" ne grade linie in die occupy-bewegung zu bekommen wäre sinnvoll -

      aber der zug ist weg - ein sammelbecken von fragwürdigen anschauungen, lebenskonzepten und gesellschaftsgestaltungen und eine demo mit den förderern ist nicht tragbar - - man muss nicht alles nehmen - erst mal schauen wer dahinter steht -- ;-)

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  5. Lieber Florian

    Kapitalumverteilung ist etwas anderes als Widerstandssponsoring durch Großkonzerne. Wir gehen ja gemeinsam und dazu gehört zwingend die Diskussion innerhalb der Linken/APO. Wir unterstützen den internationalen Aktionstag indem wir an "TACHELES RUFT AUF ZUR TEILNAHME AN DER ART-PARADE 2012
    "Flucht nach Vorn!" 12.05.2012 - 14:00h im Bullenwinkel Naunynstraße 52, 10999 Berlin." teilnehmen.

    Wir reden mit und mitmachen wir auch, aber nicht unter dem Marketingschirm durchgeknallter Antikuratoren-Kuratoren, Autokonzernen und Finanzdienstleister....

    Diese Diskussion ist auch mitmachen, das dagegen sein auch und die Selbstreflektion mancher ANONYMER auch...bitte den Terminus "Krieg, Kleinkrieg, etc.." einfach versuchen zu streichen in diesen Überlegungen.

    Tacheles steht euch auch weiterhin, als Plattform, jederzeit gerne zur Verfügung nur ohne Sponsoring derer die eigentlich die Verursacher der ganzen Misere sind....

    Am 12 Mai erleben die Menschen vielleicht einmal was "verteilter Widerstand" sein kann.

    beste Grüße

    Martin

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  6. Aufgrund der vielen Anfragen eine kurze Zusammenfassung zur Erklärung.

    Na - die Berlin Biennale hat die Flyer bezahlt und die Organisation des Sternmarsches mehr als unterstützt, die "Berlin Peinlichnale" präsentiert die Occupanten als Kunstwerk und den Widerstand in Berlin auch....das alles gesponsert von Autobauern, Finanzkonzernen und dergleichen, darum gehen wir bei den BLO-Atelies ("Flucht nach Vorn" Performance Demo) mit, ist ne kleinere Sache aber wenigstens ehrlich, der Sternmarsch ist verlogen weil letztlich wird er von Konzernen und Co. gesponsert und von der Berlin Biennale als Popkunsthandwerksevent verwurstet....

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  7. Wär echt schön zu wissen ob das nur deine meinung ist oder vom ganzen Tacheles getragen wird. Ich kann mich noch an ein vernetzungstreffen im februar erinnern, bei dem der Tacheles auch vertreten war, und da hörte sich das noch ganz anders an.
    Du wirfst da grad ziemlich viele menschen in einen Topf, ist dir das bewusst? Die biennale sollte man auf jeden fall kritisch sehen, aber wie du das machst ist einfach nur respektlos gegenüber der ganzen Arbeit die da reingeflossen ist.
    Der Sternenmarsch wäre dann verlogen, wenn die Bienale sponsoren irgendwie mitzureden hätten.
    Ausserdem, verlogen sind wir alle, wenn wir kleider tragen, PCs/Handis etc benutzen, die garantiert unter menschenunwürdigen bedingungen fabriziert werden, wenn wir clubmate oder kaffee trinken, wenn wir schokolade essen, zigarretten rauchen oder auf straßenpflaster laufen, dass von ausgebeuteten halbsklaven zu hungerlöhnen verlegt wurde, wenn wir auto fahren, jedes mal wenn wir einen Geldschein in die hand nehmen, ein bankkonto benutzen und und und
    Das ist ja das beschissene, dass man sich dem ganzen mist praktisch unmöglich entziehen kann. Wenn BMW ungewollt etwas sponsert was versucht sich dagegen zu wenden, dann freu ich mich doch.

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  8. nicht cool erstens ohne es mal vorher anzusprechen. 2. wollte auch die Artparade mit uns zusammenkommen wäre doch viel cooler als jetzt ne Konkurenzveranstaltung zu machen^^ Den Bezug zur Biennale betrachten auch einige sehr kritisch und ich finde es nicht gut das man alle über einen Kamm schert. Mal abgesehn davon kann ick mich noch jut daran erinnern wer vor nicht allzulanger Zeit solidarisch vorm Tacheles stand. Bin megaenttäuscht! Und ein Angebot vom Tacheles für die Biennale gab es leider auch nicht. Und troztdem I support Tacheles!

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  9. Die Bezeichnung "durchgeknallter Antikuratoren-Kurator" halte ich weder für passend noch für angebracht - warum wird diese Diskussion auf persönlicher Ebene geführt. Lasst uns bitte sachlich bleiben.

    Wir dürfen alles für den Systemwandel nutzen. Jedes Handy, jeden Rechner, jeden Edding, jeden Topf Farbe, ... alles kann umgewandelt werden zu einem Stück Revolution.

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  10. ich kann mich in die künstler des tacheles hineinversetzen, weil ich die gleichen gedankenmuster zur biennale habe/hatte. vielleicht sollten die gedanken, was occupy bei der biennale sucht, mal in die tiefe gehen, und vor allem sollten sie positiver sein. z.b. stellt euch mal die frage, warum das da grade passiert und was daraus werden kann ;)

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    1. na das passiert, um das was sonst noch so passiert, leiser passieren zu lassen, um den eindruck zu erwecken, es würde nichts passieren........

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  11. ich kann die argumentation tacheles nachvollziehen, d. h. jedoch nicht dass in allem zustimmen kann . . .
    z. b. werden zur kritik an occupy, zitate bemüht, die mitgliedern des zweckbüdnises zugeordnet werden müssen . . .
    tacheles sollte wissen, dass das occupy keine statements gibt oder geben kann
    vielleicht sollte tacheles auch einmal über den schwarm als künstlerische kraft resonieren . . . dies scheint mir jedoch nicht in das weltbild der künstlerkollektivs zu passen und so erklärt sich für mich auch, dass tacheles zu einer eigenen art-parade 2012 aufruft

    auch fehlt mir der ansatz, die 'occupy-kunst' als soziale plastik, im sinne joseph beuys, zu begreifen . . .
    aber auch hier habe ich verständnis für das tacheles-kollektiv . . . denn würden sie die arbeiten als soziale skulpturen sehen, müssten sie sich mit den occupy-künstlern solidarisch erklären . . . . ;-)

    shame on you ;-)

    http://www.youtube.com/​watch?v=6J9iSpA9QTs

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    1. ART-PARADE 2012
      "Flucht nach Vorn!" 12.05.2012 - 14:00h im Bullenwinkel Naunynstraße 52, 10999 Berlin.

      veranstaltet von den BLO-Ateliers (und nicht vom Tacheles)....

      wir sind mit vielen occupy inhalten mehr als solidarisch, wir vertreten sie!

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    2. http://www.blo-ateliers.de/floswerkstatt-art-parade/

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  12. Kann mir das nicht verkneifen... Deine Seite läuft auf einem blogspot Server und dieser Dienst gehört Google Inc. - ich finde, dass passt nicht so gut zu Deiner Kritik an der Teilfinanzierung der Indignadxs | occupy Präsenz innerhalb der 7 Berlin Biennale.

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    1. Stimmt - aber ich rufe auch nicht auf zu "mehr Demokartie" oder "Kooperation statt Konkuerrenz" oder was auch immer ....ein kleiner nett gemeinter Tip, einfach nicht so persönlich nehmen.

      Und versuche mal das Wesen der Kritik zu erfassen, das geht nirgends gegen Engagierte, Widerständler, Revolutionäre oder gar Künstler. Die Kritik richtet sich gegen die Vereinnahmung von Widerstand durch "Das" gegen das sich dieser Widerstand überhaupt erst richtet. Und die Kritik richtet sich gegen die Opportunisten die in der Occupy (was auch immer) ihre Chance sehen auch mal reinhauen (Aufmerksamkeit, Testosteronabbau) zu können oder ihre pupertäre Jugendrebellion auf ewig zu wiederholen.

      Die Kritik richtet sich außerdem gegen den nordeuropäischen Standpunkt- alle Dinge irgendwie zu ästhetisieren und somit zu entschärfen. Eine inszenierte Occupy im Norden verhöhnt das echte Occupyzelt im Süden.

      Euer politisches Engagement wird im KW zum Kunstobjekt degradiert anstatt Widerstandssubjekt zu sein und das ist die bodenlose Sauerei an dem Ganzen.....

      die Dinge sind komplexer als sie scheinen. Gerne können wir uns jederzeit zu einer Diskussion treffen....

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  13. Vor Ort wird sehr politisch gearbeitet: http://occupybb7.org/deklaration und letztendlich ist die Indignadxs | occupy Halle ein Knotenpunkt von vielen, die Agora ab dem 12.Mai wird ein weiterer Ort des öffentlichen Protestes sein und auch in Frankfurt wird mit Blockuppy http://blockupy-frankfurt.org/de Widerstand geleistet... jeder so wie er kann und wo die Resonanz wirkt...

    Du bist occupy! ;)

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  14. so sieht Widerstand aus.... und das fängt beim Plakat an! www.blockupy-frankfurt.org

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  15. Hallo liebes TachelesHaus,

    macht weiter so. Die Kritik, die ihr geleistet habt, trifft genau in das Schwarze.

    Unterstützung kommt am 12.5.

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  16. Ich finde er spricht ein Paar wichtige Punkte an. V.A. das Bedenken die Kooperation von OccupyBerlin mit der Biennale betreffend. Die Kooperation völlig unkritisch einzugehen, halte ich für gefährlich. Kunst, in den meisten Fällen und im Kontext von großen Festivals ist reaktionär - gerade wenn sie im revolutionären Gewand erscheint. Stelle die Behauptung erstmal auf, ohne sie weiter zu begründen, geht in die Richtung seiner Argumentation. Sich vom Gegenteil überzeugen lassen zu wollen, deutet auf eine unkritische bis naive Haltung der Kunst und ihrem Markt, sowie ihrer gesellschaftlichen Funktion gegenüber. Ich würde mir auch wünschen, dass diese Kooperation ein Schritt in Richtung Gesellschaftsveränderung in den Sinnen der Gruppen innerhalb von Occupy ist. Ich kann das aber nicht glauben, das ist aber auch garnicht so wichtig, denn ich gehe zum Sternmarsch, mit oder ohne Biennale. Soviel eigene Überzeugung sollte schon drin sein. Wegen einer Gruppe, die etwas versucht was einem nicht gerade schmeckt, gleich das Feld zu räumen, find ich ein bisschen schade. Wie wäre es denn die Art-Parade und die eigene Kritik mit einzubringen? Warum geht das nicht?

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  17. ergänzend: ich kann das leider nur aus der ferne beurteilen, aber für mich sieht das so aus, als wäre die Art-Parade die marketing veranstaltung eines ateliers und verschiedenen künstlern . . .

    in diesen zeiten wird deutlich, dass kunst nicht unpolitisch sein kann.
    mit der entscheidung tacheles zur teilnahme an einer unpolitschen veranstaltung agiert tacheles politisch . . .

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    1. das stimmt wohl. gut gesagt :)

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    2. Sehr gut Herr Reiter, genau die Schwierigkeiten und das Unvermögen von Occupy und EDJ erkannt und benannt. Da fühlt sich ein Herr Raffel wirklich wie der Vertreter/Sprecher von Occupy und EDJ. Außerdem ist seine Meinung maßgebend. Letzlich gab er der Bewegung den (Entschuldigung) "Gnadenschuß".
      Dieser Beitrag von M.Reiter sagt so ziemlich alles aus.
      -
      Und versuche mal das Wesen der Kritik zu erfassen, das geht nirgends gegen Engagierte, Widerständler, Revolutionäre oder gar Künstler. Die Kritik richtet sich gegen die Vereinnahmung von Widerstand durch "Das" gegen das sich dieser Widerstand überhaupt erst richtet. Und die Kritik richtet sich gegen die Opportunisten die in der Occupy (was auch immer) ihre Chance sehen auch mal reinhauen (Aufmerksamkeit, Testosteronabbau) zu können oder ihre pupertäre Jugendrebellion auf ewig zu wiederholen.

      Die Kritik richtet sich außerdem gegen den nordeuropäischen Standpunkt- alle Dinge irgendwie zu ästhetisieren und somit zu entschärfen. Eine inszenierte Occupy im Norden verhöhnt das echte Occupyzelt im Süden.
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      Herr Raffel wird sich jetzt wieder in seine "Schmollecke" zurückziehen. Vieleicht entwickelt sich aus den Resten der alten Gruppen ja nochmal etwas Neues, weil Potenzial ist zweifellos vorhanden.
      Die "Art-Parade" am 12.05.12 ist sicherlich die weitaus bessere, weil auch ehrlichere, Veranstaltung.
      Auf diesem Wege wünsch ich der Veranstaltung viel Zulauf und Erfolg.
      salatosnixsaludos

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  18. alle beleidigt wie es scheint ... nächstens einfach nicht hingehen und um himmels willen NUR BITTE NICHT DIE MEINUNG SAGEN !!! das ist echt doof hier.
    occupy sind die einzigen die andauernd aufrechnen, dass sie hilfreich zum tacheles geeilt sind als der hilferuf an alle raus ging. alle freuten sich uneigennützig über die zurückeroberung des kunsthauses... aber occupy wollte als gegenleistung erstmal einen raum im kunsthaus und war ja eh schon sauer, als kein raum frei und zu haben war. das haben dann ja alle tagelang am facebook lesen dürfen. das war erst mal hässlich von euch. aber bitte, es sagt ja keiner etwas.
    aber selbst jetzt könnt ihr nur meckern und meckern!! daher sagen auch viele leute nichts zu euch sondern bleiben einfach weg. ihr ertragt keine kritik und seit damit auch nicht entwicklungsfähig sondern allein streitfähig scheint ihr zu sein. sehr schade. ich liiiiiebe die occupy leute und die weltweiten aktionen. aber solch einen kindischen blödsinn wie die occupy berlin habe ich sonst nirgendwo auch nur im ansatz mitbekommen. floppupy sonst nix.
    entschuldigt leute, aber eine bewegung verlangt doch wohl ein grosses maß an konsequenz und bereitschaft. wer sagt, jeder von uns ist doch verlogen weil er kleider tragen muss ect. und damit sei es quasi legitim von egal wem oder wa sgesponsort zu sein hat ja wirklich noch gar nicht begriffen, was die occupy bewegung WELTWEIT eigentlich meint. ihr werdet hier von den kritikern unterstützt, den wenigen, die sich überhaupt mit euch befassen wollen und ihr schafft es gerade mal enntäuscht und beleidigt zu sein. wir geben jedenfalls nicht auf, ihr solltet es auch nicht tun.

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  19. ergänzung : wir sagen, wenn bmw aus pr-gründen plötzlich in kunst macht, die eu dann doch patente auf pflanzen um des fortschrittswillensl zulässt, bankvorstände ihre verständnis bis hin zur symphatie für die occupy-bewgung veröffentlichen, aldi biofleisch vertreibt... hat das wenig mit kunst, menschen- oder tierliebe oder gar umverteilungswillen zu tun, sondern mit weichspülerei und vereinnahmung durch die hintertür. NO GO !!! nicht mit uns...
    das ist dann auch schon alles.

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