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Freitag, 15. Juni 2012

Ein Gesamtkunstwerk


Bild:Ein Gesamtkunstwerk kann nicht abgeführt werden - Schade auch.....


WER INTERESSE HAT KANN HIER DIE TACHELES STORY STUDIEREN....Euer Land wurde verschachert teil I-IV


SPENDEN FÜR DIE RECHTSHILFE

Ein Gesamtkunstwerk geht "duschen"-Offener Brief an den Regierenden Kultursenator

DAS KUNSTHAUS TACHELES IST EIN GESAMTKUNSTWERK


Entwickelt von tausenden Künstlern aus aller Welt seit 13.02.1990. Fälschlicherweise oft als Zeichen der Wendezeit bezeichnet, ist das Kunsthaus in der Tatsächlichkeit ein prozesshaftes Ereignis, das sich immer wieder neu definiert und den herkömmlichen Kriterien des Managements bzw. des Kuratorentums nicht entspricht - ja, nicht entsprechen kann. Das Tacheles war und ist der Nährboden (und damit ist die Idee der interdisziplinären Konzeptlosigkeit als Geständniss-, und Wirklichkeitstextur gemeint und nicht das Gebäude...) für Innovation abseits der Moden. Ob kommerziell erfolgreiche Bands im Keller des Kunsthauses ihren Anfang nahmen, Peaches,A Guy called Gerald und die Mediengruppe Telekommander ihre Studios im Haus betrieben oder international gefragte Kuratoren wie B. Fragogna oder Künstler"fürsten" wie Alexander Rodin, Amaru Cholango u.v.m. ihre Arbeiten im Kunstwerk Tacheles selbst entwickeln, das Gesamtkunstwerk ist die Plattform einer unabhängigen, internationalen Kunst und Kulturentwicklung.

Einer Schmeissfliegenklebefalle gleich hat das Gesamtkunstwerk unzählige Scharlatane des neoliberalen Kunstbetriebes angezogen und erledigt. Akademische Mittelmäßigkeit und markthörige Kulturvermittlung scheiterten am Kunsthaus regelmäßig, während die tatsächlichen, von der etablierten MarktKunstDekoSzene eifersüchtigt beäugten, Inhalte des Hauses stetig für die Bekanntheit und Geschichtsträchtigkeit der Tacheles-Kulturvermittlung sorgen. Vom Keingewerbegastroganoven bis zum Großinvestorkriminellen haben sich viele Protagonisten eines im Scheitern begriffenen Weltsystemes an den Mauern des Kunstwerkes abgearbeitet. Die Existenz alleine genügte, um über das primäre Funktionieren von Kunstentwicklung, als da währen Wahrnehmung und Reflektion, eine soziale und künstlerische Skulptur zu schaffen, die sich immer wieder nach den Gegebenheiten neu umschreibt und, vor allem, in das Gemeinschaftsgedächtnis neu einschreibt.

Tacheles schreibt Kunst-, Wirtschafts-, Kriminal-, und Justizgeschichte. Alleine das ewig wiederkehrende öffentlich geäußerte Phantasma des besetzten Hauses oder der selbsternannten Künstler deuten auf Wahrnehmungs- bzw. Aufmerksamkeitsprobleme derer hin, die diese Falschetiketten verwenden. Das Kunsthaus wurde nicht besetzt, sondern nur ohne jegliche Gegenwehr eines Eigentümers in Besitz genommen, Künstler ernennen sich letztlich immer selbst dazu, durch Aufmerksamkeit, Diffamierung, Beschimpfung und Diskurs zu ihren Werken werden sie dann zu tatsächlichen anerkannten Kreativen. Mitlerweile werden Tacheles Künstler zertifiziert um in der Wüste der Unterhaltungs-, und Kreativindustrie nicht zur Kunststangenware zu verkommen.

Die Konzeptlosigkeit des Kunsthauses von ca. 1994 an, unterstreicht einmal mehr den Avantgardecharakter des Gesamtkunstwerkes. Haben sich bis dahin noch Generationen von autodidakten Kulturmanagern ihre Köpfe an dem neoklassizistischen Sandsteingemäuer blutig geschlagen, bis hin zum Bewusstseinverlust auf ewig, hat sich die Tachelesgeschichte dann progressiver und vielschichtiger entwickelt. Die Konzeptlosigkeit ist heute das Wundermittel der Kuratoren, ob Berlin Biennale oder dOCUMENTA. Tacheles wurde zum internationalen Kunsthaus in Berlin und hat für die Stadt bis heute Millionen eingespielt. Die Kunst, Austauschprojekte, Kataloge, Publikationen, Plakate, Flyer, Bücher, Skandale, Prozesse und olfaktorischen Gegebenheiten sind einzigartig und in ihrer Gesamtheit von epochaler Wucht. Das Tachelesstück regt auf und damit an und dies soll auch in Zukunft so sein, speziell vor dem Hintergrund, dass sich dieses Gesamtkunstwerk über die Welt zu verteilen beginnt.

Die Degeneration der sogenannten aufgeklärten, technisierten Welt ist unerträglich. Graphical User Idiots (GUI`s) heizen mit ihren falschen Anwendungen, der technischen Errungenschaften der Menschheit, die Rückschritte unserer Gesellschaften in egomanischer, infantiler Psychopathologie weiter an. Fortschritt bedeutet heute zurück in das 16 Jhdt. mittels Bankenrettung (Raubkapitalismusrettung...) zur offensiven Gemeinwesensabschaffung. Das Gesamtkunstwerk Tacheles entlarvt dies billige Treiben täglich. Unfähige Politiker, nackte Bürgermeister oder Könige und grenzlegale Anwälte und ihre kriminellen Auftraggeber sind die Opfer der Kunst aus Berlin Mitte und das ist gut so. Innovation hat einen Namen, Nachhaltigkeit auch "Tacheles - die Zukunft findet statt".

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(Liste demnächst....hier veröffentlicht)


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momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ****************************************************************************** ***********************************************************
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