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Donnerstag, 24. Januar 2013

Was wir brauchen ist kein Fairplay sondern eine knallharte Antikampagne - ! GEMA abschaffen SOFORT !

(Bild: Was die Piratenparteien anscheinend nicht wissen ist, dass der klassische Pirat im Auftrag des Sultans oder Königs Freibeuter war und für die Herrschaft kämpfte, in diesem Sinne sehen wir auf diesem Bild einen Schlachtkreuzer der GEMA, aus dem Jahre 3795, kurz vor der endgültigen Schließung der Erde aus urheberrechtlichen Gründen)




Hier ein echauffierter FB-Beitrag vom 18.01.2013 Zitat:.../der Boden des guten Tones muss leider, leider verlassen werden: Die verfickte GEMA klaut uns die Space Night oder wie? Die fettgefressenen Amateurmafiosi, die gequirlte Schlagerscheisse mit Kulturschutzgeldern subventioniert und den Künstlern mit ihren Verträgen den Arsch aufreisst aber der Industrie im gleichen Atemzug jegliche Kunstverhinderung finanziert, drehen Internet, Weltraum, Clubszene, Tanzkonzerte und Kreativität im weitesten Sinne ab-oder was? Sofort abschaffen den unfähigen Erpresserhaufen, stellt eure Server auf schwimmenden Inseln außerhalb der 13 Meilenzone auf, spamt die Gema mit Interpretenlisten und Protestbriefen zu und kauft keine "geschützten Kunstprodukte" mehr bis das Leiden ein Ende hat. Konsumstreik ist Revolution, Demo ist dagegen nur ein Spazierengehen.....Zitat Ende.

Die Space Night ist mitlerweile gerettet, es war der Sturm der Entrüstung der dies ermöglichte. Egal ob es ein taktisches Manöver des BR oder tatsächlich die Gema-neueinstufung war, die Schutzgeldgesellschaften weltweit müssen abgeschafft werden. Das Urheberrecht ist überholt und dient einzig alleine nur mehr einer Unterhaltungsindustrie, die von Krise zu Krise bzw. deren bürokratischen Handlangern taumelt. Die Bezahlung von Künstlern kann im digitalen Zeitalter leichter und vor allem gerechter organisiert werden.

Was wir brauchen ist eine Kampagne zur Abschaffung der GEMA:
*Erster Schritt- Bewusstsein schaffen im Sinne von "wollen wir nicht Alle ein wenig GEMA??" Warum ist das so? Wo kommt die Gema her?

*Zweiter Schritt- Onlinepetitionen, Künstlerstreik, Kundenstreik, Verfassungsklage, Verwaltungsgerichtshofklage, Strafanzeigen und Zivilklagen. Demos kann man auch machen, die nutzen aber wenig!!!!

So und los - wenn jetzt noch irgendwer tatsächlich die GEMA abschaffen will!?

Weg mit dieser Erfindung aus Kaiserreich und Nazizeit !

Außerdem könnten wir mit einer Abschaffungskampagne schon mal für die wirklichen auf uns zukommenden politischen Konflikte üben, die werden nicht für und gegen Politiker und ihre Vereine (Parteien) geführt werden müssen, sondern gegen halb- bis ganz Privatorganisationen, die heutzutage noch vom Polittheater verdeckt sind.

do not eat the senseless politician - eat the superrich......

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1 Kommentar:

  1. my comment:
    hm... dafür bekommst du von mir nur zaghaften zuspruch: ich gehe konform, dass GEMA und AKM etc. für die katz sind: deren pauschalierte auszahlungen für independent-artists sind ein hohn, nichts beweist dies mehr als das engagement der GEMA etc. bez. der verteilung der spotify-gelder: wo deren millionen gestaffelt nach sales&clicks aufgeteilt werden. heisst: wer ohnehin schon viel hat, bekommt nun noch mehr. wohl, um d. guetta & co. "im boot" zu halten, ihre tunes auf downloafplattformen und streaming-diensten zur verfügung zu stellen (ohne die der von unseren selbst ernannten pop-philosophen zur "konsumenten-basisrevolution" ernannte dienst seine existenzberechtigung verlieren würde).

    sehr/relativ gute erfahrungen hingegen habe ich gemacht mit diensten wie LSG (GVL, PPL), die doch per play (in medien) auszahlen: ist ja auch nicht so schwer, seitdem es EAN und ISRC-codes gibt, die in tracklists angegeben werden müssen: auch für ein indie-label wie unseres, bzw. unsere artists wächst da nun schon ein bisschen geld rüber - auch wenn produktionskosten bei weitem damit noch nicht eingespielt sind. aber immerhin, der ansatz scheint der richtige zu sein.

    das problem von GEMA/AKM etc. scheint mir eher zu sein, dass sie ihre geldverteilungen an artists nach wie vor nach demselben system vornehmen wie bereits in den 1970ern: da werden discos kontrolliert, der kontrolleur hört 3x hintereinander david guetta (bleibt natürlich nicht bis nach der maintime, wo dann auch anderes gespielt wird), kommt heim in die zentrale und meldet, es würde eh nur d. guetta gespielt.

    sinnvoll erscheint mir da eine koppelung des GEMA/AKM abrechnungssystems an EAN/ISRC-code abrechnende leistungsschutzges. wie eben LSG/GVL/PPL.

    erst DANN, und wenn das dann auch funzt, bin auch ich für eine kultur-flattax.
    es braucht ein system (und das von LSG/GVL/PPL scheint mir in die richtige richtung zu gehen), das indie-artists/-labels zumindest wieder jene umsätze garantiert, die sie vor der online-musikrevolution durch eigenverlegte tonträger generieren konnten (und bei halbwegs geschick zumindest produktions-kostendeckend waren).

    nicht systeme wie - und da geh ich konform, GEMA und AKM sind teil eines solchen, die einzig und allein mainstream- und ohnehin gehypten artists/tracks noch mehr geld - UND ZWAR AUF KOSTEN unabhängiger künstler - zutragen.
    KEIN TAKE THE POOR ANF GIVE THE RICH!

    wenigstens nicht bestohlen zu david guettas gunsten will man werden als independent artist (wie z.b. derzeit durch die unheilige zusammenarbeit von GEMA/AKM und spotify).

    das vielen so sympathische von der piratenpartei vorgeschlagene system (gar kein leistungsschutz, bestenfalls kultur-flattax) ist allerdings auch keine lösung: denn - siehe oben - eine kultur-flattax nützt gar nichts, wenn deren verteilung ähnlich mafios erfolgt wie derzeit, denn merke: da man von (online)sales noch nicht mal mehr als chartsbreaker wirklich leben kann, HABEN wir (via GEMA/AKM und LSG/GVL/PPL)-abrechnungen de facto bereits eine kultur-flattax - die eben kaum funktioniert.

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