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Donnerstag, 19. September 2013

Österreichischer Wahlkampf 2013 - Jeder bekommt was er verdient - "Dem Stracherl net amoi a Kracherl"


(Bild: Rechtspopulist beschimpft sich selbst. Neben dem, von Demenz und Alzheimer sowie Sprachstörungen geplagten Führer des "Team Stronach", ein weiterer unterhaltsamer Teilnehmer des österreichischen Scheinwahlkampfes. Ein Ösischwank mit Titel "Lausbub und Demenz")

So einfach stellt sich der HC Stracherl die kleine österreichische Welt vor. Der Facharbeiter des 70er Jahres arbeitete wie ein Schwein, seine Frau musste aufgrund dumpfer Küche- und Herd Ideologie seiner damaligen Parteigenossen und ihren Brüdern von der ÖVP sowie dem Mangel an Ausbildungs- und Kinderbetreuungsplätzen zu Hause bleiben. Mitnichten hatte jeder ein Auto oder ein Häuserl, das Abbezahlen des ganzen kleinbürgerlichen Billigluxus führte in vielen Familien dazu, dass nur einmal in der Woche Fleisch auf den Tisch kam und die Kinder die Sachen der älteren Geschwister auftragen mussten. Kinder bekam man damals meist, weil da noch nicht jeder an seiner Selbstverwirklichung im Konsumismus arbeitete, sondern viele einfach ein schönes Leben mit Nachwuchs in Liebe haben wollten. Gerade die Regierung Kreisky (SPÖ) führte dann dazu, dass sich genau diese Facharbeiter in einer selbstbewussteren Position wiederfanden und sich bis zum Beginn des neoliberalen Wahnsinns (Anfang der 80er Jahre) ein optimistisches Klima in der Gesellschaft breit machen konnte.

Die FPÖ ist maßgeblich daran beteiligt, dass dieser Optimismus beendet wurde. Die Retronazis, ab Mitte der achtziger Jahre unter Jörg Haider, sind mit ihren Regierungsbeteiligungen an den schiefgelaufenen Privatisierungen und der Errichtung einer völlig unrealistischen Dienstleistungsgesellschaft oft federführend gewesen. Unter anderem führten genau diese Umstände zu der vom HC Stracherl mit Krokodilsgrinsen bedauerten "gefühlten" Armut der zeitgenössischen Facharbeiter. Mit dem Fahrrad fährt der Arbeiter heute, weil er vor lauter geleasten Spekulanten-Bonzenboliden sonst nicht mehr durch den Verkehr käme. Seine Frau ist froh, dass sie nicht Zuhause am Herd rumlungern muss und gleichberechtigter ist als noch ihre Mama, Kinder haben sie oft keine, weil sie lieber zweimal im Jahr auf Urlaub fahren und die Zukunft angesichts der Stracherls, Hassprediger, pädophilen Büßerpäpste, Nationalisten und Finanzvollkoffer (Vollkoffer zu deutsch Volltrottel) weltweit nicht mehr so rosig aussieht.

1970 hätten die meisten Facharbeiter zu so Berufs-Lausbuben wie dem HC den klingenden Satz "Hoit de Goschn und lern wos gescheits - du Depp." oder auch fäkaltechnisch Drastischeres gesagt, aber da war dieser kleine Mann erst 1 Jahr alt und konnte glücklicherweise noch nicht sprechen. Eigentlich dankt niemand der FPÖ für diesen Fortschritt, es ist eine perfide Frechheit die eigene Bosheit bzw. Beschränktheit immer wieder auf andere abwälzen zu wollen. Obendrein ist es seit langem schon unerträglich, wie sich die neufreiheitlichen Putschisten aus freiheitlichen und konservativen Politvereinen zu Vertretern der Opfer ihrer ureigensten Täterpolitik machen, so Typen wie der Starcherl oder auch das Stronacherl pfeifen (scheissen*) in der Tatsächlichkeit auf Facharbeiter bzw. andere Unterschichtler.

(Mit obigen Ausführungen will ich aber ausdrücklich das gegenwärtige Regierungstheater nicht gelobt haben! Demokratie ginge anders - aber die Mächtigen aus Konzernen und Wirtschaft kann man ja nicht wählen, die beherrschen ihre Institutionen mit totalitärer Organisationsstruktur und Härte, sie werden dafür von der Theatertruppe aus Regierung und Opposition auch noch gedeckt-der Stronach ist da nur eine kleine lokale Irritation, weil der schon alt und senil ist, der Großteil dieser Kreise würde so etwas nicht machen.)

...mit Riesenschritten in die Vergangenheit ist unklug... - In inbrünstiger Verachtung ein ehemaliger Facharbeiter

*verzeihen Sie die Kraftausdrücke an manchen Stellen dieser satirischen Polemik aber wie sonst sollte man auf den geistlosen Dünnpfiff der Stracherls, Stronacherls und Co. antworten? Um Argumente ging es bei derlei Zeitgenossen noch nie....

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