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Sonntag, 15. Mai 2016

Nein - man muss nicht mit seinen Mördern in spe diskutieren - Demokratie braucht Grenzen, der Globus nicht.


(Bild: Letztlich kann man mit Beatrix von Storch nicht diskutieren, AFD und andere Rechtsradikale sind nicht an Demokratie interessiert, sie missbrauchen diese gesellschaftliche Organisationsform um ihre totalitären Machtansprüche durchzusetzen.)

Quot homines, tot sententiae. "Es gibt soviele Meinungen wie es Menschen gibt", meinten schon die alten Römer, trotzdem oder auch gerade deswegen, verwüsteten, beraubten und unterwarfen sie, in einem Dauer-Bürger-Eroberungs-Krieg, die ihnen erreichbare Welt. Im Westen, wieder einmal gar nichts, rein überhaupt nichts, Neues.

Die Res_publica, die "öffentlichen Sachen" eiern in dieser Zeit zwischen Wahn und Sinn herum. Man meint, man dürfe dies und das wohl noch sagen dürfen, ganz ohne Clown, Künstler oder Philosoph zu sein. Nein darf man nicht, es gibt überall da eine Grenze, wo aus Meinungsfreiheit, Hetze oder böswillige Manipulationen zur Erlangung eines politischen oder persönlichen Vorteils werden. Diese Grenze ist dynamisch, das bedeutet sie verschiebt sich andauernd je nach Lage der "offentlichen Sachen". Die Künste sind selbstredend davon ausgenommen, sie intervenieren wohl ab und an, aber sie stellen keinen direkten tagespolitischen Anspruch auf Machtausübung und dergleichen.

Es ist falsch, dem Glauben zu verfallen, man solle mit den Protagonisten, also den "Haupthandelnden", der neuen-alten Rechten diskutieren und Argumente austauschen. Man kann mit seinen zukünftigen Mördern nicht verhandeln, man kann mit bekennenden Unmenschen nicht demokratisch umgehen, ausgenommen der Rahmen der Medizin. Die ehemaligen Volksparteien gehen, beim Versuch es den Rechten recht zu machen unter, der Volksmund spricht immer bevor er denkt, von konstruktiver Auseinandersetzung kann keine Rede sein. Affektives Gegröhle kann weder echte Politik sein, noch dem Abwägen von Argumenten dienen.


(Bild: Schon vor über 4000 Jahren gab es mordende Dumpfbacken die glaubten es gäbe sie, die Lügenpresse. Wieviele Köpfe müssen eigentlich noch rollen bis klar wird, dass in der Wahrheit auch die Lüge steckt und in der Lüge so manche Wahrheit.)

Demokratie braucht genauso Grenzen wie alle andere Formen des öffentlichen Verkehrens. Nicht jeder Irre bekommt eine Lenkerberechtigung, warum darf eigentlich jeder Irre wählen oder gar einen politischen Verein (Partei) gründen? Freiheit als alleinstehender Begriff, wie er auch vom deutschen Bundespfaffen immer wieder ermüdend missbraucht wird, ist die Freiheit der Stärkeren, also die Unfreiheit der breiten Mehrheit. Dieser manipulative Freiheitsbegriff führt in den Wahn des Totalitären und erzeugt eine Stimmung, in der der Mord wieder zum legitimen Mittel wird, um die eigene Freiheit gegen die der Anderen durchzuprügeln, dieser Tage schon wieder im wahrsten Sinne des Wortes. Die Festung Europa ermordet Tag für Tag, Menschen aus Afrika und Kleinasien an ihren Außengrenzen um sich die Freiheiten des Konsumfaschismus gönnen zu können.

Die Erde bräuchte keine Grenzen, Religionen, Flaggen und Nationen, sondern nur die Freiheit des gemeinsamen Wirtschaftens und Teilens. Die Demokratie braucht aber dringend Grenzen, die von Bildung und Kooperationsabsicht eigentlich automatisch gezogen werden könnten, nur die Minderwertigkeitsgefühle der eigenen Dummheit oder Gier steht dieser Entwicklung noch entgegen. Rechts-Nationales Unmenschentum ist nicht zukunftsfähig und darum muss es offensiv bekämpft werden.

Und so können wir am Ende dieser Epistel zu den Erfindern des "modernen" Imperialismus zurückkehren, die auch von bösartigen Manipulationen der öffentlichen Sachen, Gier, Neid, Bildungskrise und Wanderbewegungen dahingerafft wurden, "Summum ius, summa iniuria" [das höchste (d.h. auf die Spitze getriebene) Recht ist das höchste Unrecht. Cicero].

Wenn Angst und Bösartigkeit zur Vernunft wird, ist Widerstand Pflicht.

Rinks und Lechts - ist nicht die Frage.



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