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Sonntag, 2. April 2017

Europa der Regionen - der Nationalstaat ist tot aber Zombies leben leider länger.


(Alles so schön bunt hier...)

Das Europa der Regionen ist die, bis heute, beste Idee zur Lösung der Gemeinschaftskrise der Europäer. Schon sechs Jahre ist sie alt, die Idee von Robert Menasse ein Europa der Regionen zu entwicklen.

Zitat: 30.09.2011 Robert Menasse in der Zeit .../Die gegenwärtige Krise der EU ist keine Finanzkrise – es ist doch absurd, dass am historisch höchsten Stand der Produktion gesellschaftlichen Reichtums auf dem reichsten Kontinent die für Infrastruktur und Gemeinwohl notwendigen Ausgaben plötzlich nicht mehr finanzierbar sein sollen. Nein, wir haben eine simple politische Krise, die Finanzkrise ist nur ihr Symptom, ein Ausschlag des Nationalismus in den eigentlich supranationalen EU-Institutionen.

Es gibt alle möglichen Vorstellungen davon, was eine Nation sei, die widersprüchlichsten Gefühle und Fantasien, die im Einzelnen einer Überprüfung in der Realität nicht standhalten, daher gibt es auch keine allgemeingültige Definition von "Nation". Materiell nachweisbar ist bei der Idee "Nation" nur, was sie an historischen Katastrophen produziert hat....Zitat Ende


Zitat: European Commission Vertretung Deutschland vom 01.03.2017.../- In den europäischen Institutionen arbeiten rund 55.000 Menschen, davon knapp 34.000 für die EU-Kommission. Das ist gar nicht so viel, wenn man bedenkt, dass das EU-Personal für 510 Millionen Bürger zuständig ist. Damit kommt ungefähr ein EU-Beamter oder -Angestellter auf 10.000 Einwohner. Zum Vergleich: Die Stadt Köln zum Beispiel beschäftigt rund 17.000 Verwaltungsbeamte. Bei einer Einwohnerzahl von etwa einer Million Menschen ergibt das in Köln ein Verhältnis von einem Beamten für 60 Bürger. In Paris beträgt diese Relation ein Beamter für 45 Einwohner. So gesehen steht die EU bescheiden da.

Natürlich gibt es immer wieder Forderungen, den Beamtenapparat zu verkleinern. Der Steuerzahlerbund schlägt etwa vor, die Zahl der Beamten auf unter 40.000 zu reduzieren. Was die Kritiker gerne vergessen: Die EU ist in den vergangenen Jahren immer weiter auf inzwischen 28 Staaten gewachsen und hat mehr Aufgaben hinzubekommen – wie soll das gehen, wenn die Administration nicht auch wächst?

Lediglich 6 Prozent des gesamten EU-Haushalts werden für die Verwaltung (Gehälter, Pensionen und Übersetzungsdienste) ausgegeben, während 94 Prozent den Mitgliedstaaten und Bürgern zu Gute kommt. Und noch ein Vergleich: Die EU-Verwaltung kostet 8,3 Milliarden Euro pro Jahr – während die Mitgliedstaaten 2200 Milliarden Euro pro Jahr für ihre Verwaltungen ausgeben.../Zitat Ende


Und so vegetiert das nicht mehr lebensfähige Konzept des Nationalstaates in den Köpfen einer überalterten, europäischen Gesellschaft weiterhin dahin.

In den Körpern, von Gehirnen kann an dieser Stelle nicht mehr gesprochen werden, von schwarmdementen und empörten Wohlstandsradikalen brauen sich gefühlte Wahrheiten, die aber nur profane, individuelle Lebenslügen sind, zu gefährlicher Selbstermächtigung zusammen. Die größten Gewinner der EU werden zu den erbittersten Gegnern der Gemeinschaft. Der Wahn einer gestörten Wahrnehmung wird zu einer Wirklichkeit die an einen uralten politischen Abrgund führt.

Die Nationalstaats-Regierungen zum Teufel jagen und damit tatsächlich Bürokratie, Korruption und dummdreist-gierigen Karrierismus zu begrenzen, stellt die logische Entwicklungsoption, im Zeitalter einer technologisch vernetzten und damit drastisch verkleinerten und trotz allem (Finanzkapitalismus, Konsumfaschismus,etc.) technologisch-vereinten Welt, dar. Kein Schwein braucht mehr die FDP, SPD, CDU/CSU, AfD, FN, FPÖ oder andere Ewiggestrige, in ihrer zeitgenössischen Form des untoten Hirnlosen und ihre, durch nichts mehr zu rechtfertigenden, Parteinfinanzierungen auf Kosten der Steuer zahlenden Konsumsklaven.

Die Vereinigten Regionen Europas [VRE] wären ein Ziel, dass zum einen die regionalen Identitäten und Bräuche der Menschen berücksichtigt und zum anderen, ein Weg in dauerndem-dynamischen Entscheidungsfindungsprozessen die demokratischen Ansätze der Vergangenheit für eine menschliche Zukunft weiterzuentwickeln. Die Parteienmodelle aus dem Reich des späten 19ten Jahrhunderts sind obsolet, sie sind nicht mehr in der Lage die tatsächlichen, gesellschaftlichen Entwicklungen abzubilden und verkommen zu Selbstbedienungsläden für drittklassige Billig-Akademiker.

Aber - Zombies leben leider länger - insofern - kann endlich mal wer dem Nationalstaat die Rübe vom Körper blasen - wir leben ja auch nicht mehr in der Höhle - oder doch?

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