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Montag, 8. Mai 2017

Es gibt nur mehr eine Richtung - we should conquer space now - Deep Space Industries


(Bild: Auch wenn es nur zu Holzraumschiffen mit Dampfantrieb reichen sollte - Wir müssen es jetzt versuchen...)

Der Menschen ist eine rast- und ruhlose, gewalttätige Spezies. Ohne neue Ufer und scheinbar unüberwindbare Hindernisse (Feindbilder) scheint es nicht zu gehen. Den netten Wasserplaneten der uns hervorbrachte, haben wir in Heuschreckenmanier über weite Strecken derart abgelutscht, dass uns mittlerweile, im wahrsten Sinne des Wortes, die Luft wegbleibt.

Es verbleibt nur mehr eine Richtung, ab in den Himmel, die Götter sind in Insolvenz gegangen, sie haben ihre Wohnungen schon lange geräumt. Der Leerstand im Universum ist gigantisch, brauchbares Zeug liegt aller Orten zur freien Entnahme herum, also auf zur nächsten, konstruktiven Hausbesetzung.

Unser Wahn bzw. unsere Kreativität kennt bekanntlich keine Grenzen, vom Tret-Düsenjet bis zur Atomphysik machen wir, andauernd, alles möglich.

Was läge da näher als die Sterne. Das Universum ist ein überschaubarer, gar nicht so großer, Ort/Zustand. Mit über hundert Milliarden Galaxien und einer Masse von ca. 10 hoch53 kg, scheint es kleiner zu sein als ursprünglich angenommen.

Alles dreht sich - alles bewegt sich, mit anderen Worten: "Beinah unendliche Energie kostenfrei an Selbstabholer abzugen". Insofern gilt es nur Finanzierungen für Transfer und Transport aufzutreiben.

Der Raumschiffverleih, "Rent a Spaceship - only 1 Euro a Day", scheint eine vielversprechende Zukunftsbranche zu sein.
Lithium, seltene Erden, Eis, Gold und Diamanten, ganz abgesehen von Sonnenwinden und deren Energiepotential, trudeln ungenutzt durch den Raum.

Mit Deep Space Industries (Foto: DSI 2017), macht sich, zur Zeit, ein NASA/ESA Spinoff-Unternehmen, auf zu neuen Welten, die nie zuvor Arbeiter und Bergbaukumpel betreten haben.

Die Dreh- und Angelpunkte sind die Finanzierungsfragen und ihre realpolitischen Implikationen. Es wäre naiv anzunehmen, dass die globale Oligarchie und Finanzwirtschaft ihre umfassenden Machtpositionen freiwillig aufgibt.

Es ist ein linkes, quasireligiöses Phantasma zu glauben, die Verhältnisse durch Revolution oder vernünftiges, gutes "Zureden" zu ändern oder umzukehren. Man muss den bluttriefenden Schwachsinn unseres Wirtschaftens, Schritt für Schritt auswachsen lassen.

Die kommenden 20-40 Jahre könnten als Brückenphase dienen. Der die Erde, im Verborgenen, beherrschende militärisch-industrielle Komplex in Russland, USA, Europa und China könnte beibehalten werden. Er würde nur in einen Space-Industriellen-Komplex transformiert werden müssen. Sogar die psychischen Befindlichkeiten, dieser zum Scheitern verurteilten Männerwelt, würden bedient. Raketen ins All schießen, macht auch Zisch-Bum, kracht, donnert und spuckt mächtig viel Feuer in der Gegend herum und schöne Uniformen gäbe es auch für alle die das brauchen. Die Produktionsanlagen blieben für das Erste erhalten, anstatt Panzern würden wir Mondbergbaumaschinen bauen, anstatt Boden-Bodenraketenwerfern würden Lagetriebwerke für Deep Learning Robotsonden angefertigt und statt Kampf-Drohnen steuern wir in Zukunft, KI-Droiden zu Erkundungszwecken in den Asteroidengürtel.

Die Arbeitsplätze der heutigen Rüstungs- und Autoindustrie blieben erhalten, der schwachsinnige Wettbewerb der Nationen, könnte auch weitergeführt werden, im Sinne von: "Wer die seltenen Erden zuerst findet und abbaut, hat den größten Gewinn". Langsam aber sicher würden die Generationen der kalten und heissen Krieger ihr biologisches Ziel, das Ableben, erreichen. Neue Generationen würden in die Lage versetzt die destruktive Vergangenheit langsam aber sicher hinter sich zu lassen.

Um dahin zu gelangen, ist gegenwärtig ein neuer Weltraumhype von Nöten, der den giergetrieben Mafiamärkten konkrete Profite in Aussicht stellt und diese auch tatsächlich generiert. Wenn der erste Diamant in der Größenordnung des Mount Everest gefunden wurde, bliebe ohnehin kein finanzkapitalistischer Stein mehr auf dem anderen. Erste Ansätze in diese Richtung können wir heute schon genießen, mit Space X, Space Dev, SpaceRef und vielen anderen sind erste Schritte in diese Richtung bereits unternommen.

Ob dies zu umfassendem Frieden, Vernunft oder sozialerem Verhalten führt, darf mit Recht bezweifelt werden, aber die destruktiven Energien des Menschseins würden sich nicht mehr nach innen gegen uns richten, sondern nach aussen abgeführt. Mit anderen Worten, ein "Hassüberdruckventil" Richtung Orbit.

Weltraumfaschismus, ist eine schier unmöglichen Angelegenheit, wenn man Lichtminuten oder auch nur Lichtsekunden voneinader entfernt, auf verschiedenen Asteroiden, Mars, Mond, Jupitermond-Europa und Saturnmond-Titan herumhampelt oder dem nächsten Eiskometen nachjagen muss. Jeder Schuss, wird bei verschiedenen Trajektorien mit mehreren tausend Kilometern pro Stunde oder Minuten, zu einer schier unlösbaren Aufgabe.

Die Unterhaltungs-Industrie bringt mit der Verfilmung der Romane von Daniel Abraham und Ty Franck, seit 2015, die populärkulturelle Werbung für unseren nächsten Schritt. In "The Expanse" wird die Welt im 23 Jahrhundert beschrieben, in der die Menschheit das innere Sonnensystem besiedelt und den Asteroidengürtel zur eigenen Verwendung umnutzt.

Nachdem das innere Sonnensystem nun erschlossen wird, ist es höchste Zeit, den in den Siebzigern des vergangen Jahrhunderts losgezogenen Blechdosen Voyager I+II, hinterher zu eilen.

Escape II, eine Idee aus 1990, zur Inbesitznahme des Universums im Rahmen der Kunzt, wäre eine gangbare Möglichkeit.

Durch die Vor-schritte in Material- und Werkstoffforschung der letzten 27 Jahre, rückt dieses Projekt in den Bereich des Machbaren.

Technologie und Missionsprofil müssten auf die Höhe der Zeit angeglichen werden. Hybrid-Antriebkonfiguration anstatt einem, nach wenigen AE schlaffem, Sonnensegel. Solarsegel, Ionenantrieb, nuklearer Pulsantrieb in Kombination mit elegantem Gravitationsschaukeln, würde das Schiff locker durch das Sonnensystem bringen.

Das Missionsprofil, wäre eine Frage der öffentlichen Diskussion im Vorfeld, es scheint aber angezeigt, in jedem Fall die Option von Verhandlungen mit zufällig, angetroffen "Alteigentümern" zu berücksichtigen.

Besser in Bombenstimmung zur interstellaren Kolonisierung aufbrechen, als auf diesem halbvergifteten Planeten im Globalen-Bürgerkriegs-Bombenkrater enlendig zu ersaufen - AUF GEHTS >>> UP NOW




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