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Sonntag, 24. September 2017

Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz - Theaterbesetzung öffnet einen Spalt in der zeitgenössischen Marktstampede

Berlin will die Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz, die Diskussion der vergangenen Jahre um das Haus, war nicht nur verlogen, schwach und eine Art "vorsätzliche Irreführung", sondern auch vom Lager der neufreiheitlichen Marktgläubigen falsch geführt. Herr Dercon ist als Mensch in Berlin willkommen als Leiter der Volksbühne aber nicht, er kann das auch gar nicht.

Auch wenn die "Inbesitznehmer" dieser Tage, unbeholfen und chaotisch, Alles und Nichts und ein wenig Basisdemokratie fordern und so sich selbst blockieren bzw. schwächen. Zeigt diese Theaterbestzung auf, dass der Ausverkauf des Menschlichen nicht unwidersprochen hingenommen wird. Selbstredend muss alles für das Leben und auch die Kunst gefordert werden - die Menschen wollen ihr Theater der Geistesarbeit des Austausches und des Diskurses zurück und kein Eventbetäubungsmittel.

Die Aktion öffnet kurz einen Zwischenraum, der es ermöglichen könnte, die Volksbühne am Rosa Luxembug Platz wieder zu einem Spielort für progressives Sprechtheater zu entwickeln. Über die "Kapitulationsverhandlungen zum Abzug der BesetzerInnen" mit den Handlangern der Finanzmechaniken (-märkte), den Politikern (egal welcher Couleur), kann man ganz konkret neue Räume für Leben und Arbeit an anderen, leerstehenden Orten der Stadt verhandeln.

Es ist faktisch unrichtig und falsch, dass dies den Steuertopf belasten würde. Das genaue Gegenteil ist der Fall, Aktionen wie die Besetzung der Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz, können Berlin wieder attraktiver für breite Schichten der Bevölkerung und die Besucher der Stadt machen. Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer und Mehrwertsteuer sind die Säulen der öffentlichen Finanzierung und diese steigen, wenn Menschen aktiv werden und ihre Stadtteile bespielen, Geschäfte eröffnen und Kunsträume betreiben, es gibt auch einen kleinteiligen, menschlichen Kunst&Klturmarkt.

Ganz abgesehen davon, dass die "neue" Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz, bei geschickter, durchaus auch kollektiv organisierter Intendanz (z.B. René Pollesch, Carl Hegemann, Jürgen Kuttner, etc...) viel billiger für die Stadtkasse zu organisieren wäre, als das Pseudomarkt-Getue von Dercons und anderen Kunst- und Kulturverwurschtlern.

Die klein[st]geistigen Einlassungen von rechtsdrehenden, besorgten Bürgern aber auch von linksnaiven "Trump-Erdogan-AfD&Hartz4 ist Scheisse und überhaupt Basisdemokratie ist super-wenn wir auch nicht wirklich wissen wie das gehen soll Kämpfern", verstellen den Blick und trüben die Wahrnehmung Aller.

Ganz abgesehen davon, dass dies rinkse und lechtse Geschwurbel pragmatische Arbeit und konstruktiven Aufbau verunmöglichen. Den unfähigsten aller Berliner, BGM Michael Müller (Großmeister des Opportunismus und der Schleimerei) und seinen Handlangern in der Kulturverwaltung (Keine Ahnung von Kunst und trotzdem Karriere mit derselbigen-Thorsten Wöhlert) wird dies in die Hände spielen und dies ist schlecht.

Darum, ran an die konkrete Verwirklichung der Forderung nach mehr freiem Raum für Menschen, Geistesarbeit, Kunst und den ganzen Rest. Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz nicht beschädigen - das Theater, ohne viel zu teuerem Dercon&Co., wieder einziehen lassen und mit den Verhandlungen darüber, neue Räume in der Stadt in Besitz nehmen.

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Wenn Angst und Bösartigkeit zur Vernunft wird, ist Widerstand Pflicht.

Rinks und Lechts - ist nicht die Frage.

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