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Mittwoch, 23. Mai 2018

Den AfD-Aufmarsch wegbassen! - No dancefloor for Nazis.



Am 27.05.2018 ab ca 12:00h blockiert die Kunst die Faschisten - Gerne folge ich dem "Call for Veterans" und sage ein paar Worte zum wohl schrecklichsten Wahn dieser Zeit.

Wir sehen uns am Wagen Nummer 14 ... bis dann und - Kommt heraus auf UNSERE Straße, wenn Ihr wollt, dass die Welt eine Bessere wird!

Im folgenden die Ankündigung der Berliner Club-Szene...

Für Sonntag, den 27. Mai 2018 planen die Nadelstreifen-Nazis der AfD und die Deutschländerwürstchen von Pegida einen Großaufmarsch in Berlin-Mitte. Dagegen erhebt sich die ganze Berliner Stadtgesellschaft – und mit ihr die Club- und Open Air-Szene.

Kein Dancefloor für Nazis.

Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv, bunt und haben Einhörner.

Auf unseren Dancefloors vergesellschaften sich Menschen mit unbegrenzten Herkünften, vielfältigsten Begehren, wechselnden Identitäten und gutem Geschmack. Demgegenüber verkörpern AfD und Pegida ein repressives, heteronormatives, antifeministisches und rassistisches Bild von Gesellschaft.

Ihr Ziel ist die völkische Formierung, die Rekonstituierung nationalistisch-homogener Staaten und die Stigmatisierung von allen, die nicht dazugehören sollen.

Sie wollen am 27. Mai ihre menschenfeindliche Ideologie zum Kanzlerinnenamt tragen, um den Druck von Rechtsaußen aufrechtzuerhalten und zu verstärken.

Sichtbare Merkmale dieser Strategie sind die Verschärfungen der Regierungspolitik gegen Geflüchtete, die Aufrüstung der sog. Inneren Sicherheit und – als Gipfel der Geschmacklosigkeit – das Heimatministerium. Dieser Zustand ist nicht tanzbar.

Deshalb wird unsere Party ihren Aufmarsch crashen. Wir laden die Berliner Feierszene zur Afterhour - den AfD-Aufmarsch wegbassen!

Kommt am 27. Mai 2018 nach Berlin-MItte oder macht Euer eigenes Ding mit oder ohne Soundsystem.
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English version:

Berlin, May 27th, 2018: Berlin against Nazis

The suit-and-tie-Nazis of the AfD and the German Bratwursts of Pegida are planning a big march in the center of Berlin on Sunday, May 27th. The Berlin community is rising against this - and among it the clubs and open air scene.

No dancefloor for Nazis.

The Berlin club culture is everything that Nazis are not. And everything they hate. We are progressive, queer, feminist, anti-racist, inclusive, colourful and we have unicorns. On our dancefloors people from all backgrounds unite, with diverse desires, changing identities and good taste. In contrast the AfD and Pegida embody a repressive, hetero-normative, anti-feminist and racist image of society. Their goals are ethnic affiliation, the reconstitution of national homogenic states and the stigmatization of everybody they do not want to belong.

On May 27th they want to rally for their inhumane ideology at the Kanzlerinnenamt in order to keep up and increase pressure from the right. Visible symptoms of this strategy are tightening government policies against refugees, increasing so-called "security measures" and the climax of tastelessness - the Heimatministerium. We cannot dance to this state of things. Our party will crash their march. We are inviting the Berlin party scene to the after hour - bass away the AfD march.

Come to Berlin-Mitte on May 27th or do your own thing - with or without a sound system.
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French:

Les nazis de l‘AfD et les saucisses allemandes de PEGIDA veulent faire une grande manifestation le 27 mai 2018 à Berlin-Mitte. Toute la société civile berlinoise se soulève contre cette manifestation, et notamment la scène alternative, culturelle et festive berlinoise, les boîtes et les Open-Airs.

Aucun dancefloor pour les nazis.

La culture des boîtes berlinoises est tout ce qui les nazis ne sont pas et ce qu’ils détestent : on est progressistes, antiracistes, inclusifs, de toutes les couleurs et on a des licornes. Sur nos pistes de danse se réunissent des personnes avec des origines illimitées, des désirs variés, des identités changeantes et du bon goût.

Au contraire, l’AfD et Pegida représentent une image répressive, hétéronormative, antiféministe et raciste de la société. Leur objectif est la formation nationaliste, la reconstitution des Etats homogènes et la stigmatisation de tout.e.s celles et ceux qui ne veulent pas assumer leur place au sein de « la nation ».

Ils veulent porter leur idéologie nuisible et hostile à la chancellerie le 27 mai, pour maintenir et augmenter la pression de l’extrême droite. Les objectifs visibles de cette stratégie sont le renforcement de la politique du gouvernement contre les réfugiés, l’armement de la prétendue « sécurité intérieure » et - sommet du mauvais goût – la création d’un Ministère de la patrie. Cet état n’est pas dansable. C’est pourquoi notre teuf dérangera leur manif.

Nous invitons la scène de la fête berlinoise en after. Disloquons la manif de l’AfD avec des basses. Venez le 27 mai à Berlin-Mitte ou faites votre propre truc, avec ou sans soundsystem.

Reclaim Club Culture

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Trumpismus & Co. zerstört werden muss.

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Der populärreligiöse Schmutz mit dem Datenschutz.

Beim heiligen Selbstversorger - der Zuckerberg hat im EU Parlament, seinem PR-Beratern, seinem Alter und seinem beschränkten Allgemeinwissen gemäß, sogar ein wenig was geplappert.

Das zahn- aber immer schon machtlose EU-Parlament, hat ihm einen schönen Werberahmen für sein Fakebookunternehmen geliefert.

Und die Massen an elektronikbesoffenen Smombies dürfen sich über einen Skandal echauffieren, der gar keiner ist. In Deutschland lenkt das obendrein noch von einem echten Skandal, einem Verbrechen von Staats wegen, ab. Dem Datenskandal rund um die Weitergabe von Daten der Deutschen Post, bei Fakebook kann man sich an und abmelden - Dein Bier. So etwas Ähnliches aber weitaus Schlimmeres wie "Schattenprofile" erstellen alle Meldeämter, die Polizei, das Finanzamt, die (privatisierten und das sind sie alle) Krankenkassen und die deutsche Post.

Ganz abgesehen von der Werbewirtschaft, die sogar genaue Bewegungsprofile erstellt und ihren Kunden anbietet via Pushtech die Somombiecyborgs mit gerichteter und gewichteter Werbespam zuzumüllen. Dann wären noch die Schattenprofilkünstler von Payback, Amazon, Pay-Pal und vor allem, am allerschrecklichsten, bargeldlose Bankkartennutzung - und, und, und, - der gesunden Paranoia sind hier keine Grenzen gesetzt. Siehe auch Edward Snowden oder Julian Assange - Ach ja, da war doch was.

Der Datenschutz ist eine Schattendiskussion, die sich bei näherer Betrachtung als gigantischer Betrug entpuppt. Er ist nämlich, schlicht und ergreifend, gar nicht mehr möglich. Er dient ausschließlich dazu einen obsoleten, bürokratischen Überbau mit Steuergeldern zu versorgen und die Menschen auf der Straße in Ohnmacht zu halten. Wo kämen wir denn hin wenn alle könnten, was heute jede durchschnittliche Dienststelle, Geheimdienst, Internepp-Unternehmen oder auch Computerfreak und Hacker kann.

Logisch beeinflusst Fakebook und Finstergramm oder wie sie auch alle heißen mögen, diese assozialen Netzberge, die politische Willensbildung. Genauso wie die Deutsche Post, die unschuldige Bürgerdaten an die schuldtriefende CDU oder die schlichten, aber brandgefährlichen, Geister der FDP verhökert hat. Der momentan diskutierte Datenschutz wendet sich ausschließlich gegen die, die er vorgibt schützen zu müssen. Gegen alle einfachen, nicht wirklich technikaffinen, Bürger der europaweiten Gesellschaften.

Der Datenschutz sichert den irrealen Begriff des geistigen Eigentums ab, sichert die Manipulation von Märkten ab, treibt die Menschen gegeneinander, betoniert Autobahnen für Faschisten und noch Schlimmeres. Der offensive Nichtschutz der Daten durch Regierungen, als Datenschutz propagiert, verhindert, vor allem und hauptsächlich, gesellschaftliche Änderungen und die Anwendung der grandiosen Computertech zum Vorteil aller. Datenschutz hält die Massen doof, wer will dann dem Zuckerbergen und Co. verübeln, dass sie auf dieser Flöte auch ein Liedchen trällern.

Daten zu schützen, ist unter Bedingungen einer allgemeinen Vernetzung nicht möglich. Vielleicht sind wir einfach, evolutionär gesehen, zu jung um mit dem Werkzeug - "binäre Rechenoperationen" wirklich umgehen zu können.

Wahrscheinlich ist Computertech unter kapitalistischen Wettbewerbsbedingungen gar nicht möglich, ohne die Welt über kurz (20 Jahre) oder lang (40 Jahre) in den finalen Abgrund zu treten.

Die neueste Datenschutzgesetzgebung, wird keinen Zuckerberg, angebissenen Apfel, Hasswichtel oder BND-Schlapphut behindern, sie macht nur für die meisten ihr "digitales Leben" noch undurchsichtiger, kontrollierbarer, unfreier und vor allem anderen - viel teurer. Oh - hätte ich fast vergessen - mit Datenschutz läßt sich auch die Aufhebung der Netzneutralität (gleiche Datenverkehrsrechte für ALLE) leichter torpedieren.

Bis zum nächsten Mal - wenn die Kritikdesign-Epistel den Titel trägt: "Was Computersysteme wirklich können - KI als Ablenkungsmanöver." - Bereiten Sie sich schon mal vor, gehen sie ihr Schulwissen über Wahrscheinlichkeitsrechnen, Statistik, Logik, Exponentialfunktion und die Taylorreihe durch.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Trumpismus & Co. zerstört werden muss.

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Dienstag, 22. Mai 2018

Die Schönheit der Maschine.


(Bild: Morgen früh in Peking...)

Das Wasser steht uns nicht bis zum Hals. Wasser ist kein Problem, sondern bedeutet Leben. Mensch sollte nicht auf jeden Medienhysteriehype hereinfallen. Die Klimakatastrophe müssen wir als neue Chance begreifen, auch wenn dies erstmal fatalistisch klingt, wäre doch viel "Musik" im bedauernswerten Hang der Natur zum Totalitären.

Die Nationalstaaten verschwinden, sie wurden nie weiterentwickelt und sind, in ihrer dem 19 Jahrhundert entsprechenden Ausformung, einfach nur obsolet geworden. Auch wenn die Rechtsdreher und Dumpfbacken sie weiterhin als Ausrede im Sinne von, "Wir gegen Die" mißbrauchen.

Ja - wenn die Faschistenbanden vielleicht sogar einen oder auch mehrere Zipfel der Welt in Schutt und Asche legen, weil Demokratien nicht wehrhaft genug und korrumpiert bis zur Halskrause geworden sind - langfristig gesehen - hat sich das mit der Eigenstaatlichkeit und Nation (aber auch heute schon) erledigt.

Das elektronische Frühmittelalter gebiert fantastisch-paradoxe Blüten. Der gemeine, sich unpolitisch oder auch patriotisch wähnende Wirrkopf unserer Tage sondert seinen Hirnstuhl, in der Regel, über eine hochkomplexe, mehr als internationale, nämlich sich bis in den nahen Weltraum ausdehnende, Maschine ab und suhlt sich in der eigenen, ihn selbst erstickenden, Dummheit.

Die Wirtschaft stellt sich mit Hochfrequenzhandel, auf letztlich imaginierten Finanzmärkten, selbst an die Wand und die Droge Herrgott bleibt ein mordender guter Mann.

Besonders verblödete Individuen, mensch kann es nicht anders umschreiben, faseln von der Digitalisierung ohne zu differenzieren, obwohl sie binär eher für eine Mehlspeise halten und hinter ASCII eine Sportart vermuten. Angst vor der Maschine, dem klugen Roboter, macht sich in wiederkehrender luddistischer Umnachtung breit.

Da müssen wir also durch. Die, in großen Teilen mittlerweile unnötigen Bürokratieapparate (Banken,Nationlregierungen, V(Zerr)waltungen) werden weiterhin im Peter-Prinzip erstarren und ohne Rücksicht auf ihre offensichtliche Selbstvernichtung, ihrem Vampirismus frönen.

Bedauerlicherweise spielen da auch scheinbar vor-schrittliche Kräfte, wie beispielsweise die Gewerkschaften eine tragisch-komische Rolle.

Ob Faustkeil oder intelligente Robotik, die Maschine sind wir immer selbst, das Werkzeug ist Bestandteil des Lebens. Sogar die Tierwelt nutzt Gegenstände um sich das Leben zu erleichtern - zum Überleben.

So gesehen, leben wir alle in der wunderbarsten aller Welten. Die Angst vor intelligenten Systemen ist mehr als unbegründet, da Intelligenz ein nicht wirklich definierbarer Begriff ist und damit immer wieder neu verhandelbar daherkommt. Automatisierung, Erleichterung des Überlebens, Vor-schritt und Entwicklung von vernunftbegabten Systemen sind da schon tauglichere Termini.

Sie sind die große Chance und ein einlösbares Zukunftsversprechen das nur demokratisch organisiert werden muss. Vereinfacht dargestellt, die schöne Maschine arbeitet, denkt und in gewisser Weise lenkt sie dann auch - schöpft den Mehrwert, zahlt die Steuern und wir denken, lernen, forschen oder tun einfach nur, wonach uns der Sinn steht. Unter Kontrolle hatten wir ja ohnehin noch nie etwas, dies ist und wird auch in Zukunft nicht möglich sein.

Konkret bedeutet dies, die Forderung nach Maschinensteuern, die globale Vergesellschaftung von elektronischen Netzen und ihren sogenannten Portalen (assoziale Medien, Online-Handel, etc...).

Dann könnten wir auch getrost dabei zuschauen, wie sich der Egomanismus, langsam aber sicher, in ein Logikwölkchen auflöst. Was diese Selbstauslöschung bis dahin zertrümmern wird ist die Frage. Trotzdem sollten wir uns, heute schon, über einen vernünftigen, menschlichen Neuaufbau Gedanken machen.

Her mit den vernünftigen Systemen, den intelligenten Algorithmen und der Abschaffung der körperlichen Schwerarbeit, der Rüstung, der Sklaverei und dem Krieg - Ichlinge aller Länder - Eure Tage sind so oder so gezählt.

Man sollte nie vergessen: "Maschinen sind auch nur Menschen - es gibt sie - die schönen Menschen und sie sind viele"

Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Trumpismus&Co zerstört werden muss. [MLR. Idealist Cato]

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Montag, 21. Mai 2018

Warum wurde Geschichtsunterricht defakto eigentlich abgeschafft?

Hier kämpfen keine intergalaktischen Bein-Würmer, sondern Dinosaurier, die es einmal wirklich gab, der Fotograf und seine Spezies lagen noch Millionen Jahre in der Zukunft, alleine die Sauerstoff-Stickstoff-Methandichte in der Erd-Atmosphäre hätten schon genügt, ihn in sehr zeitnah ins Jenseits zu befördern, das Bild ist ein Betrug.



Die Erde war noch nie eine Scheibe - das Sonnensystem, gastechnisch gesehen, schon eher, das war den Sumerern schon klar, im Infohysteriezeitalter scheint diese Erkenntnis wieder angezweifelt zu werden.


Warum ist dies so, wem nützt diese globale, elektronisch befeuerte Räuber-Party der schwachen Sinne wirklich?



Lernen und Erarbeitung von Wissen ist, einerseits zivilisatorischer Motor, andererseits, ein tödliches, scharfes Schwert der Herrschaft.

Oder auch, des Widerstandes bzw. des Umbruchversuches gegen bestehende Herrschaftsstrukturen.



Seit der Höhlenmensch mit feuchter Asche die Wände beschmierte, hat sich diese Mechanik der Neugierde und Dokumentation, äußerst erfolgreich für die gesamte Spezies, etabliert.

So entstand Gesellschaftspolitik, das Politische in ihrer Urform, die Religion.

Die Naturgötter als Spiegel der Natur und der menschlichen Gemeinschaft später der eine Gott als psychotischer Kontrollversuch.


Von Anfang an, wir trugen beinahe noch Fell und fürchteten Donner und Blitz, haben die Politiker und Wirtschaftstreibenden ihrer Zeit, die Schamanen, Priester und vielerlei andere Scharlatane mehr, ihr Wissen eifersüchtig gehütet und des eigenen Vorteils wegen mißbraucht.


Dies nur als "Das Schlechte und Böse" abzuurteilen wäre vermessen und falsch. Trial und Error, scheint ein Naturprinizp darzusetllen.

Die Einen sind Trial die Anderen sind Error, am Ende sind aber immer alle Eines.

Blumiger froh-muliert:

Wir sind immer noch Höhlenbewohner, aber wir haben gelernt unsere Erfahrungen und Erkenntnisse an die nächste Generation Höhlenfreaks weiterzugeben.

Die Evolution ist ein sehr langsamer Prozess im Verhältnis zur Lebensspanne eines Menschen. Es gab immer schon den Drang nach Wissen, einen Traum von einer besseren Welt.

Als sich der Geisterbeschwörer und damit Wirtschaft betreibende, aufspaltete in Priester oder den Künstler/Forscher manifestiert sich diese Idee als Konflikt zwischen den gegebenen Bedingungen und dem vorstrebenden forschen nach den möglichen Zukünften und dem vermeintlich Besseren.

Dies ist aber wertefrei, es begünstigt auch den menschlichen Hang zur überbordenden Gewalt.


Die Religion, der Glaube, kehrt immer wieder als Realpolitik in seine Heimat, die Gesellschaftsorganisation zurück.

Er wird nur durch die Weitergabe von Wissen und die von ihm ausgelösten menschlichen Katastrophen andauernd relativiert und zerschlagen.

Phantasmen sind nicht tatsächlich lebensfähig, sie beeinflussen nur das Leben. Es liegt an der Kultur ob dies zu Auf- oder Ableben führt.



Geschichts-, Technikgeschichts- und Knowledgetransfer sind überlebenswichtig. Sie finden letztlich automatisch statt, aber je bewusster und genauer, offener den neuen Erkenntnissen gegenüber, diese Weitergabe praktiziert wird, desto profitabler für die Gesellschaften.

Geschichtsunterricht ist ein Machtinstrument und damit ein Werkzeug für Herrschaft im negativsten und destruktivsten aller Möglichkeiten.




Es ist nicht verwunderlich, dass die jeweiligen Profiteure der bestehenden Verhältnisse, oder die Kriminellen ihrer Epochen, immer versuchen der großen Erzählung ihren Stempel aufzudrücken und sie für ihre Partikular-Interessen zu instrumentalisieren.



Die Benennung der Vernunft [Kant] wurde nicht umsonst, zuerst angefeindet - als sie aber nicht mehr aufzuhalten war, wurde versucht sie einfach umzuschreiben und in ihr Gegenteil zu verkehren - bis heute.

Ein exemplarisches Beispiel für den sogenannten Historikerstreit.


Bildung wurde immer als Privileg und Selektionstool genutzt. Erst die Aufklärung und später, durch Marx, den sozialistischen Revolutionen und dem Keynesianismus, infolge der Katastrophe des Weltkrieges (Episode I & Episode II -1914 bis 1945) entwicklet sich ein Zustand von breiter Bildung für Viele.

Nur für Viele, denn große Teile der Welt bleiben, aus imperialen Wirtschaftinteressen (Ausbeutung bis aufs Blut und Raub der Ressourcen, etc..) heraus, bettelarm, versklavt und bildungsfern.

Diese kleine Zusammenfassung ist mehr als unvollständig. Die Dinge sind super-verkürzt dargestellt, sie geben bestenfalls eine Ahnung davon, wie es gelaufen ist. Die Details liegen in der Geschichte und diese muss erarbeitet und angeeignet werden.

Da ist es weder mit dem Studium einiger Bücher getan, noch lässt sich Eindeutigkeit erwarten. Geschichte ist, wie der Lauf des ganzen Zeugs rund um Materie oder die unsichtbaren Gefühle und das ganze Multiversum des Seins, dass wir nicht oder noch nicht kennen, ja wahrnehmen können, eine dynamische sich ständig verändernde Angelegenheit.




Unsichtbare Hände gibt es nicht, aber wahr ist in jedem Fall - Nix ist fix.



Die Angst, die kreatürliche Angst ebenso wie die Politik der Angst [von Priesten über Könige und Führern bis zu Digital -Economy-CEO`s], machen jeden korrumpierbar.

Die sinnlose Suche nach der einen Komplett-Lösung, gebiert immer schon die Elite, die Gewalt und vor allem die Bürokratie. Je mehr die Erkenntnis wächst, nichts kontrollieren zu können, desto irrsinniger wird der, apriori zum Scheitern verurteilte, Kontrollversuch.


Mit diesem Mix aus Wahn und Glück haben wir als Spezies viel erreicht, sind die dominanten Lebewesen der Erde geworden und haben im Kern dann doch kapiert, dass es das Gute und das Böse gar nicht gibt.


Auch die Verschwörungstheorien sind nur mehr etwas für angstgetriebene, gefühlte radikale Verlierer. Dies bedeutet nicht, dass Interessensparallelitäten nicht schreckliche Auswirkungen entwickeln können.

Aber die Ambivalenz des Seins an und für sich, lässt Dinge heute richtig und morgen falsch erscheinen, dies ist insofern sehr oft problematisch da bei genauer Betrachtung der Geschichte, dann doch gewissen Gestzmäßigkeiten erkennbar sind, die auch immer auch anders gedacht werden können.

Organisatorische Moden haben eine grauenhafte Dimension.


Ein Weltplan ist unmöglich, eine Art goldenes Konzept auch. Die meist schon älteren Schlechtreder der Verhältnisse, sind meist nicht nur altgewordene Nörgler die ihrer verflossenen Jugend nachtrauern, die nie so war wie sie glauben, dass sie gewesen ist.

Sondern, sie sind ein fleischgewordener Betrugsversuch, der einen Vorteil gegenüber den Anderen erschleichen oder auch mit Gewalt durchsetzen will. Das uralte Kind zerschlägt das Spielzeug das es nicht haben kann.

Kriege und Frieden, sind je nach aktueller Situation immer ein gutes Geschäft, von dem nur einige profitieren, die vielen anderen krepieren daran. Ein wirklicher Vor-schritt wäre die weltweite Kooperation ohne jegliche Bewaffnung.

Diese Kooperation wäre, außer als Denkfigur, nur dann möglich, wenn man tatsächlich aus der Geschichte lernen könnte. Dies würde aber den Urinstinkten denen wir mehr oder weniger alle, meist noch dazu unbewusst folgen, widersprechen.

Angst, Neid, Gier, Zorn aber auch Fantasie, müssten radikal hinterfragt und zumindest teilkultiviert werden.

Die Welt der Ausbeutung und der Unterdrückung würde in Trümmer fallen. Neues, das aber nicht zwingend "besser"-verträglich sein muss, könnte zumindest wieder angedacht werden.


Es müsste der Dynamik "des Laufes der Dinge" angepasst sein und könnte durchaus auch mehr als schrecklich daherkommen. Vielleicht ist da die Demokratie, die bestenfalls nur ein demokratischer Ansatz ist, als verständliches Beispiel herhalten.

Ursprünglich eine gute Idee, lassen sich Demokratien auch vorzüglich instrumentalisieren und verkehren sich dann in ihr Gegenteil. Deutschland, aber auch die USA, können davon eine Mörderballade anstimmen.

Freiheit und Demokratie können allzu einfach zum Mordinstrument umgebaut werden.

Außer sie sind genau definiert, werden immer wieder geprüft und laufend, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend, weiterentwickelt.
Auch ein Grund, unter vielen anderen, warum der Geschichtsunterricht faktisch so gut wie abgeschafft wurde.


Kurz zusammengefasst: Nachdem, nach der letzten Weltzertrümmerungsparty, der Schutthaufen weggeräumt und der Wiederaufbau den ohnehin durch die Kriege brechend vollen Kapitalakku noch mehr aufgeladen hatte, war es an der Zeit die mittlerweile ohnehin pervertierte andere Idee, einer solidarischern Welt, auszuradieren.


Außerdem mussten die Freiheiten und demokratischen Ansätze wieder zurückgestopft werden, in die Kiste der Ewig-nach-vor-strebenden Fantasten. Kapitalmechaniken entsprechen den animalischen Urinstinkten eben weit mehr als kluges, umsichtiges, vernünftiges Vorgehen.

Die militärisch-industriellen Komplexe hatten sich durch die Weltkriege modernisiert und waren zum Geschäft unseres Lebens geworden. Frühmittelalterliche Marktideen, die Lust an profitabler Ausbeutung und die Unterdrückung der Anderen um sich selbst besser zu fühlen, wurden einmal mehr zum politischen Programm.

Da kamen die Ideen eines Adam Smith (unsichtbare Hand, der innere Richter,...) gerade recht, obwohl diese aus seiner Zeit, dem 18 Jahrhundert, gelesen werden müssten. Wo es darum ging den bereits absteigenden Absolutismus durch das aufstrebende Bürgertum zu erweitern.


Aus seiner Perspektive revolutionär, in unserer Zeit, unter Bedingungen des diffundierenden Rest-Nationalstaates heraus, verheerend.

Grausam sozialdarwinistische Wirrköpfe wie F.August von Hayek und Milton Friedman machen aus der unsichtbaren Hand, die im 18 Jahrhundert als religiöse Metapher gesehen wurde, den Neoliberalismus.

Diese Neufreiheitlichen, ja Verbrecher, berufen sich dabei auf eine Tradition des Liberalismus, die Mitte des 19 Jahrhunderts und dem unaufhaltbaren Ende des Absolutismus schon vergangen war und nicht mehr zur Analyse des Gegenwärtigen (damals ca. 1900-1980) taugte.

Es gab dafür aber den größten aller Preise für verwirrte Geister, Ausnahmen bestätigen auch da die Regel (auch vernünftige, wirklich geniale Menschen wurden schon damit ausgezeichnet), einen Strauss von Nobelpreisen. Der Sprengstoff fällt nicht weit vom Stamm.

Seit ca. 1980 verwüstet der Neoliberalismus den gesamten Planeten.

Diese krude Idee dockt an die niedrigsten Instinkte an, er beamt die Menschen zurück in die Höhle der Vorzeit. Diesmal geht es aber nicht nur um fressen ficken und Überleben, sondern um Jachten, Eigentum bis hin zu ganzen Ländern, Allmacht über andere, Einfluss und mehr fressen und mehr ficken.


Egal ob die Erde dabei verbrennt und Millionen und Abemillionen über die sprichwörtliche Klinge springen.

Vorsteinzeit reloaded.


Berge explodieren schuld ist nicht der Präsident, sondern jeder Einzelne der da mitspielt. Dies sind so gut wie alle, von wegen das "böse" eine Prozent.

Dieses Mitspielen, ergibt sich aus der Bildungspolitik seit den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Thatcher, Pinochet, Reagan und Kohl, um nur einige zu nennen, waren es die das Neoliberale zum salonfähigen Politikkonzept erhoben. Selbstredend tatkräftig von Wirtschaftslobbys unterstützt, sahen diese ersten großen Politikclowns ihre Chance gekommen, viel Effekt bei so gut wie keiner Arbeit dazu zu nutzen, um die gefährlichen Vor-schrittler aus dem solidarischen und progressiven Lager ein für allemal zu vernichten.


Bildung wurde zurückgefahren, der Geschichtsunterricht in Grund-und Hauptschulen abgeschafft und erkämpfte Rechte von Minderheiten und unterpriveligierten Klassen unter aggressives Dauerfeuer genommen.


Der Weg für eine neue Art des Absolutismus war freigeräumt, die Neomonarchien der manipulierten Märkte. Ungebildete Menschen sind leicht zu betrügen und können keine hohen Löhne verlangen.

Durch ihr Leben in intellektueller Dunkelheit und diffuser Angst sind sie so einfach zu mißbrauchen, wie ihre Vorfahren im 7-9 Jahrhundert nach Christus. Außerdem lassen sie sich mafialeicht gegeneinander ausspielen, sie hauen sich damit selber noch mehr in Pfanne, ganz ohne Unterdrückungskosten.


Ein klassischer Fall von Interessensparallelitäten ganz ohne Verschwörungen. Offen für jeden einsehbar, der in der Lage ist wahrzunehmen. Ein bewährtes Konzept der organisierten Kriminalität seit es Menschen gibt.


Es gibt sie nicht - die einzelnen Bösen, es gibt nur Interessen ob diese positiv oder negativ wirken, liegt in der Struktur bzw. in der Kultur der Organisation von Gesellschaft und den damit einhergehenden Diskursen.


Zur Diskursfähigkeit braucht es aber Bildung und genau darum wird diese zum teurem, kaufbaren Gut und ist nicht für mehr für jeden erhältlich. Dümmer stirbt sichs leichter ist aber ein Irrtum.


Wie die neuesten Schlechter-Witz-Nazi-Bewegungen beweisen, kann derlei tödlicher Unfug alle und damit auch die Gewinner dieser Entwicklungen, ganz flott in den Abgrund reissen.

Der Nationalstaat ist beendet, ob man dies nun als Protofaschist, als Schlicht-Nationalist oder als National-Sozial-Demokrat wahrhaben will oder nicht, ist am Ende irrelevant. Die neufreiheitliche Stampede ist zu weit gegangen, der Internationalismus ist Fakt.


Auch wenn er anders daherkommt wie sich das die Anarcho-Syndikalisten und die Roten so vorgestellt haben, liegt darin die große Chance des momentanen Zerfalls, der momentanen erzreaktionären, menschlichen Welt.

Aber dazu müssen wir alle über unsere grünen, schwarzen, roten oder auch braunen Schatten springen und wieder Geschichtslektüre zur Hand nehmen.


Unsere Möglichkeiten sind, nach wie vor, grenzenlos, "die Zukunft ist hell [Hell]"-je nach Bildungsgrad und Lesart...

Und wer bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht weg ist - ist selbst schuld - Ende.

VBSS-01: "Nur Keine Panik Aber Wir Fliegen Trotzdem Schon Mal Los"




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