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Mittwoch, 20. Juni 2012

Tacheles Initiative verurteilt - Räumung 04.09. stoppen - Srom anstellen- "the ultimate Soilmail"



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20.06.2012 heute ist der INZEKT e.V. zur HERAUSGABE der räumlichkeiten 5. og, theatersaal und galerie 4. etage (die sie ja eh schon / noch haben) VERURTEILT worden. wir rechnen in kürze mit dem eingang des vollstreckbaren urteils.

IHR ALLE könnt euch sicherlich vorstellen was DANN auf uns zukommt.

wir nehmen stark an, dass in den nächsten tagen schon ein künstler nach dem anderen künstler RAUSGESCHMISSEN wird und so das haus rasch LEERGERÄUMT wird. Womöglich kommt jeder einzeln vor GERICHT.

schutzlos und OHNE EIN ASS IM ÄRMELl treibt das TACHELES durch berlin mitte.

ein WAHRZEICHEN berlins rauscht in den ABGRUND !!

NOW IS NOW

BERLIN hat heute viel VERLOREN :( ... nur unsere meinung, nach einem echt harten tag ;)


SPENDEN FÜR DIE RECHTSHILFE


Schickt euren Protest an die Verantwortlichen am besten in eigenen Worten ... Danke - Mails an folgende Adressen retten das Tacheles:

gesine.daehn@hsh-nordbank.com, olaf.scholz@hamburg.de, info@gal-fraktion.de, info@SPD-Fraktion-Hamburg.de, info@cdu-hamburg.de, landesregierung@schleswig-holstein.de, der-regierende-buergermeister@senatskanzlei.berlin.de, andre.schmitz@kultur.berlin.de, michael.mueller@spd.parlament-berlin.de,Brigitte.Lange@spd.parlament-berlin.de,henkel@cdu-fraktion.berlin.de, brauer@linksfraktion-berlin.de, ramona.pop@gruene-fraktion-berlin.de, petra.pau@bundestag.de, bernd.neumann@bundestag.de, internetpost@bundeskanzlerin.de, christian.hanke@ba-mitte.verwalt-berlin.de, poststelle@bpra.bund.de, renate.kuenast@bundestag.de, monika.gruetters@bundestag.de, kult@parlament-berlin.de, info@rak-berlin.org, hans-peter.friedrich@bundestag.de, PPrIR4@polizei.berlin.de, sabine.bangert@gruene-fraktion-berlin.de,sabine-almut.auerbach@verdi.de, berthold.bose@verdi.de, edda.redeker@verdi.de, olaf.behm@hsh-nordbank.com, info@hwbloecker.de,astrid.balduin@hsh-nordbank.com, Rainer.Klemmt-Nissen@hgv.hamburg.de, guenter.femers@hsh-nordbank.com, rune.hoffmann@hsh-nordbank.com,peter.mentner@hsh-nordbank.com, office@tacheles.de


Hier ein Vorschlag einer Solimail,-

Sehr geehrte Damen und Herren

Das Tacheles in Berlin Mitte hat den Herausgabeprozess am 20.06.2012 verloren.

Das Gesamtkunstwerk "selbstbestimmtes Kunsthaus", ein Wahrzeichen der Stadt, steht vor seiner endgültigen Zerstörung, trotz Räumungstermin am 04.09.2012 wurde der Strom am 11.07.2012 abgestellt, dies stellt wieder verbotene Eigenmacht durch die Zwangsverwalter dar.

Sorgen Sie dafür das der Strom sofort wieder angestellt wird.

Stoppen Sie die Räumung.

Stoppen Sie die Zerstörung.

Marktbestimmte Kunst ist keine freie Kunst !

mit freundlichen Grüßen

_>>> *international support ...Italy/Spain/Greece/
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ******************************************************************************

Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:


***********************************************************
euer Tacheles Team

Kommentare:

  1. Sehr geehrte Damen und Herren

    Das Tacheles in Berlin Mitte hat den Herausgabeprozess am 20.06.2012 verloren.

    Das Gesamtkunstwerk "selbstbestimmtes Kunsthaus", ein Wahrzeichen der Stadt, steht vor seiner endgültigen Zerstörung.

    Stoppen Sie die Räumung.

    Stoppen Sie die Zerstörung.

    Marktbestimmte Kunst ist keine freie Kunst !

    mit freundlichen Grüßen Fr.Terrazzano

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  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich erinnere mich sehr gut daran, als ich nach Berlin zog und dann die Stadt genauer erkundete. Stadtteil für Stadtteil. Eines Tages stand ich vor dem Kunsthaus Tacheles. Beim Erkunden des Geländes spürte ich ganz deutlich, dass dies ein Hotspot sei, der Berlin auch zu das macht, was es ist: eine Metropole. Jedesmal wenn ich auf so einen Hotspot getroffen bin, wo ich diesen metropoliten Charme erleben durfte, verliebte ich mich in diese Metropole ein wenig mehr. So viel zur Poesie.

    Seit einiger Zeit macht sich aber immer stärker das Phänomen breit, dass diese Hotspots, die für Berlin im hohen Interesse sein sollten, den Plänen von Investoren weichen müssen. Was bleibt sind Glaspaläste und kulturelle Angebote, wie man sie auch in jeder anderen "normalen" Stadt erleben darf, vielleicht den Einwohnerzahlen entsprechend etwas grösser dimensioniert, aber Massenware. Berlin ist seit jeher ein global geschätztes kulturelles Zentrum, wichtige Künstler leben und lebten in der Stadt, Trends werden hier geboren. New Yorker zogen einst nach Berlin, weil, so wie sie sagten, Berlin das neue New York sei. Berlin ist eine Liebeserklärung an die Alternativen.
    Und genau das schwindet immer schneller.

    Ich persönlich finde diese Entwicklung sehr traurig. Es ist für mich Anlass Augen und Ohren offen zu halten nach einem zukünftigen Wohnort. Das, was in diesen Tagen dem Kunsthaus Tacheles passiert, zähle ich schon wieder als ein schwerer Angriff auf die Vielfalt Berlin's. Es ist ein Erlebnis dieses Haus zu erkunden, von Raum zu Raum - um den Anblick der kreativen Raritäten zu geniessen - um die wilde Atmosphäre zu spüren, wenn man staunend durch die bunt bemalten Treppenhäuser geht - um ein Urlaubsgefühl zu bekommen, wenn man abends hinter dem Haus im Sand sitzt, gute Strassenmusiker hört und dabei ein Cocktail geniest und die Seele baumeln lässt - um schauspielerische Leistungen im hauseigenen Theater zu sehen, die genremässig in Berlin ohne Konkurrenz da stehen - um Parties zu feiern, bei denen ein Hollywood-Filmteam Aufnahmen machen würden, welche jedem Zuschauer 'urbanes Leben' suggerieren.

    Es reicht nicht, ins Grundbuch einzutragen, dass die Nutzung des Gebäudes nur für kulturelle Zwecke erlaubt sei. Kulturelle Zwecke erfüllt es auch, wenn irgendein Popstar dort eine Autogrammstunde geben würde, anstatt im Shoppingcenter. Berlin's Image hat schon schwere Schäden davongetragen. Berlin war mal arm und sexy, so langsam ist es nur noch arm.

    Bitte leisten Sie Ihren Beitrag dazu, dass es so bleibt, dass Deutschland eine der interessantesten Metropolen der Welt besitzt, wenn nicht, die interessanteste Metropole überhaupt, die leider durch ihren schwindenden Charme zukünftig auch für Anleger und Investoren wahrscheinlich unattraktiv werden könnte.
    Mit dem Erhalt des Tacheles in der heutigen Funktion, einer kulturellen Bastion, die selbst auf der Webseite der Hauptstadt berlin.de stolz beworben wird, würde das urbane Image zumindest teilweise erhalten bleiben. Alles Andere macht Berlin nur zu einer ganz normalen Grossstadt.

    mit freundlichen Grüßen,

    A.N.

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  3. Wem fällt ne Musik ein? Wer kann es aufnehmen? Und dann raus mit dem Song. Sollten wir Einnahmen haben, sollten die Gewinne in den Erhalt und die Idee ( sollte kein Erhalt möglich sein) des Tacheles fließen. .KAPAULKE - Berliner Dichter & Sänger

    Tacheles Song
    copyright KAPAULKE 2012

    Herr Wowereit, Herr Wowereit
    mit Ihnen ists nun nicht mehr weit
    Kultur stand einst auf ihrer Fahne
    nun liegt sie frierend auf der Bahre

    Völker der Welt, Völker der Welt
    schaut auf diese Stadt
    Berlin Kultur gäbs ohne uns nicht
    Ihr Geier gebt fein acht

    Das Politik nichts gutes tut
    liegt oft an den Gesellen
    die sich ganz frech und ohne Scham
    vors Bürgerwohl hinstellen

    Und Sie, anstatt zu reagieren,
    verlassen das Parkett,
    zurück bleibn nur die hohlen Sprüche
    und Parkvignetten, ach wie nett

    Völker der Welt, Völker der Welt
    schaut auf diese Stadt
    Berlin Kultur gäbs ohne uns nicht
    Ihr Geier gebt fein acht

    Sie prahlen mit uns, der Subkultur
    bei jeglichem Geschwafel
    und drücken uns die Kehle zu
    Sie kulturelles Debakel

    Wir entziehen Ihnen offiziell
    das Recht mit uns zu protzen
    In Zukunft krieg ich, hör ich Sie
    ganz offiziell das kotzen

    Völker der Welt, Völker der Welt
    schaut auf diese Stadt
    Berlin Kultur gäbs ohne uns nicht
    Ihr Geier gebt fein acht

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  4. rotes rathaus,
    11 jahre klaus
    leere kassen und das abbruchhaus
    fürs bankhaus
    mit applaus
    ins bundeshaus

    das auktionshaus
    ein augenschmaus
    bauhaus
    mit blattlaus
    die kunst im krankenhaus
    was sag ich, armenhaus
    geradeheraus
    zum kaufhaus
    jahrein/jahraus
    ein graus

    geradeaus mit gebraus
    aus dem kunst- ins hurenhaus
    mit mickymaus als nikolaus
    lecker labskaus leichenschmaus

    subkultur im seitenaus
    tollhaus voraus
    dein affenhaus überaus
    tagein/tagaus
    mit saus und braus
    das hauptstadt schlachthaus
    wir weithinaus
    verlierer des städtebaus

    landaus heraus
    maus des kartoffelanbaus
    kapital des kohleabbaus
    opfer des gefängnisbaus
    raus
    woraus nun ohrenschmaus?
    die hertha im toraus
    die haare kraus

    hinaus heraus dahinaus
    nimm reißaus
    dein spiel ist aus
    hau den notaus
    in deinem penthouse scheißhaus
    klaus / aus

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  5. Tacheles ist ein wunderbarer Ort, der Touristen anlockt und verführt.Als ich zum erstenmal da war, habe ich mich sofort verliebt.Dort lebt die freie Kunst, etwas was ich bisher noch nirgends gesehen habe. Ich bin beeindruckt gewesen von dem Gebäude selbst.Das Gebäude hat seine Geschichte, es hat vieles durchgemacht und steht noch immer da. Es hat seine symphatie nicht verloren, nur können das einige nicht sehen. Würde Tacheles gehen, würde Berlin an symphatie verlieren. Deutschland hat so vieles wieder gut zu machen, daher kann ich es einfach nicht verstehen wieso die Künstler verjagt werden und Tacheles abgerissen werden soll. Viele schauen nur in die Ecken, nur schaut doch auch mal in die Räume. Tacheles ist verdreckt, aber nur weil keiner helfen will. Anstatt das Gebäude zu verschönern, wählt Ihr den leichteren Weg und wollt es abreißen. Würdet Ihr euch mühe geben und helfen, dann wäre Tacheles noch beliebter als es jetzt schon ist und Berlin würde endlich ein bisschen mehr Freiheit in sich haben.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Anonym

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