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Donnerstag, 14. Juni 2012

ENDSTATION_KÖNIGSWINTER eine AUSSTELLUNG

Wo das Krankenhaus zum Kunsthaus transformiert - Königswinter am Rhein hat das Glück, dass das evangelische Krankenhaus, ein siebziger Jahre Bau, abgerissen wird und durch ein profitableres Altenheim ersetzt wird.

Tacheles Biennale 2012 war vom 05.05.-10.06.2012 zu Gast auf der Endstation Königswinter. Barbara Fragogna, Petrov Ahner, Alexander Rodin, Kristijan Trummer und Martin Reiter haben versucht Berliner Konzepte und die "Misswirtschaft der langläufigen Kulturvermittlung" aufzuarbeiten. Speziell die Installation "Argument 114" machte die Problematik des zur Zeit tobenden "unsichtbaren" Kulturkampfes in unserer Gesellschaft transparent.

Konzepte fordert, wer selbst keine hat, Misswirtschaft als Vorwurf kommt ausschließlich von denen, die Großmeister des Desaster-Wirtschaftens sind. Freiheit wird von denen bemüht, die sie der Gerechtigkeit entgegensetzen wollen, um echte Freiheiten zu verhindern. Der Dummsprech des neofeudalen Zeitalters bietet den Künsten ein weites Feld an Inspiration und dies haben die, von der Beliebigkeit des Berliner Kunstbetriebes gebeutelten Teilnehmer aufgearbeitet.

Der Kunstautomat eines Künstlers der Gegend...bringt die Automatisierung ohne Hirn und Verstand perfekt auf den Punkt....


Die Installation "Argument 114" der Tacheles Künstler....









Und in dieser Rauminstallation wächst das Gras über den Tod eines geliebten Menschen. Die Augenblicke des Daseins in einem Zimmer komprimiert und so geordnet oder eben ungeordnet wie im echten Leben.....eine Arbeit von Günter Karl




Dies Gebäude wird abgerissen und durch ein neues Altenheim ersetzt. Naiv fragt da der Künstler doch nach der berühmt-manipulativen Nachhaltigkeit. Zugegeben, ein grottenhässlicher Siebzigerbau, aber wird der 20zehner Bau nicht auch eher von betriebswirtschaftlichen Überlegungen heraus ein temporäres Ressourcenverschwenderobjekt zur schnellen Profitoptimierung im Bereich der PflegeINDUSTRIE? Und ist das gedankenlose Vergeuden von Material nicht genug drastisch kommentiert von den Begebenheiten des Seins, die da wären Klimakatastrophe und eine Reihe anderer Probleme, die die Gattung Mensch so nebenher verursacht? Pflege rechnet sich anscheinend mehr als Krankheit, bleibt nur zu hoffen, dass man in Zukunft nicht zu Altenheim verurteilt werden kann... :-D..........


Und so bekommt die Installation "König der Jungen" von AtarihardCore eine neue Bedeutung. Das Altholz von gestern ist das profitable Religionsbranding von heute, und schwer bewaffnet bleibt auch der Dümmste wettbewerbsfähig.






Die Installation von Ingrid Grießer bringt ein Krankenzimmer zum Schweben. Insgesamt ist die Qualität der gezeigten Arbeiten sensationell, so manche große Kunstveranstaltung kann sich am Programm der Endstation NICHT messen. Die wahren Künstler wirken oft im Verborgenen, und aller Propaganda der neuen weltweiten Kapitalmonarchie zum Trotz, es gibt sie noch immer, die Denker, Aufklärer und Menschen des 21 Jahrhunderts...... :-D

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1 Kommentar:

  1. Helmut Lorscheid15. Juni 2012 um 13:08

    Na das freut uns aber in der Endstation. Aber ich kann bestätigen, dass die meisten KünstlerInnen sich richtig viel Mühe gegeben haben und teilweise großartige Installationen erstellt haben.
    Ich hätte mir etwas mehr Teilnehmer an der Diskussion mit Martin Reiter gewünscht...
    aber Berlin ist nun wirklich bißchen weit weg für die meisten Künstler im Rheinland.

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