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Montag, 4. Juni 2012

neodeutsche Verhältnisse - ein Schadensbericht

EINE AUSSTELLUNG im KUNSTHAUS TACHELES 5. Etage


Am 07.12.2011 wurde der blaue Salon im Kunsthaus Tacheles von Anwälten (Schwemer, Titz und Tötter bzw. Schultz und Seldeneck) und ca. 30 privaten Sicherheitsstaffeltypen aufgebrochen, die darin arbeitenden Künstler handgreiflich vertrieben und die Kunstwerke von Amaru Cholango, Alexander Rodin, Mitrich und Martin Reiter einfach beschlagnahmt.Dies war verbotene Eigenmacht an der deutschen Rechtsordnung vorbei, laut Landgericht Berlin.
Die Kunstwerke als auch der Raum musste von der Rechtsbeugungsgang zurück gegeben werden. Am 25.05.2012 wurden die kulturlosen Sicherheitsstaffelmitarbeiter aus den Räumlichkeiten mittels Gerichtsvollzieher entfernt. Zurück blieb zerstörte Kunst, Unmengen an Müll und zerstörte Infrastruktur (Kabel, Verteiler, Heizgeräte etc..).

Diese Bilder aufgenommen von Petrov Ahner dokumentieren die Zerstörungswut und destruktive, ja kriminelle Energie die frei werden kann, wenn ein sogenannter Investor nicht bekommt was er will. Speziell die mutwillige Zerstörung von Kunstwerken verlangt nach näherer Betrachtung.

War es blinde Zerstörungswut oder berechnendes Kalkül? Egal beides wäre/ist gleich schlimm, Zerstörungswut belegt, dass die privaten Sicherheitsdienste nicht geeignet sind Sicherheit zu schaffen und selbstredend viel Schlimmeres. Ist es nicht vielmehr so, dass genau die privaten Sicherheitsstaffeln dazu notwendig sind Sicherheit zu privatisieren und damit abzuschaffen. Berechnendes Kalkül als Abschreckung funktioniert auch nur bedingt, Rodin ist zurück nach Minsk, aber er organisiert dort die Tacheles Ausstellung 2012. Der Rest der Künstler im Tacheles wurde durch diese Aktion eher in ihrer Meinung bestärkt. Berlin verliert seine Ruf als Kunststadt den Pleite-Investoren sei es gedankt.

Die Zwangsverwalter Schwemer, Titz und Tötter sowie die Anwaltskanzlei Schultz und Seldeneck aber sind beschmutzt für immer. Sie werden gerade im Internet benannt, sie sind Gegenstand vieler Strafanzeigen und Sachverhaltsdarstellungen im Zusammenhang mit Strafanträgen gegen den Pleite-Investor Jagdfeld. Die Presse, noch frei in Deutschland, kommentiert ihr tun und das ist dem Geschäft nicht förderlich. Und vor allem der Makel bleibt, welch schmachvolles Ende so mancher langjähriger Karriere. Als Zwangsverwalter und Anwälte für das Grobe, haben die Herrschaften kläglich versagt - 4 Jahre mutmaßlicherweise strategische Zwangsversteigerung und kein Ende. Die HSH Nordbank kann keinen Ruf mehr verlieren darum ist sie wohl auch die Speerspitze des Tacheles Skandales, warum eine Landesbank sich von Investoren wie Anno August Jagdfeld "und dem der nicht genannt werden darf" (es ist Harm Müller Spreer) derart gängeln läßt ist kein Rätsel sondern allgemeine Geschäftspraktik. Erpresse ich dich - erpresst du mich oder auch nicht.....so läuft das mit den Steuergeldern die an Investoren verteilt werden. Nicht Privat investiert in das Öffentliche sondern genau anders rum - läuft der Euro.

Der dabei entstehende Geldadel ist das Neofeudale der Zukunft. dagegen steht natürlich die zetgenössische Kunst und die zeitimmanente Kritik. Vielleicht ist dies ja der Grund dafür warum die Kunstwerke im Tacheles zerschlagen und zerschnitten werden müssen. WEHRT EUCH - HELFT UNS ! ES wird wieder gearbeitet im 5ten OG., in der neuen Galerie eröffnete am 01.06.2012 die Ausstellung "ART WORK IN PROGRESS"....nachdem man also die Verwüstungen der neodeutschen Verhältnisse hinter sich gebracht hat, bei der Begehnug der Zerstörung - geben einem, in der neuen Galerie des 5ten OG., arbeitende Künstler neue Hoffnung. (Alle Fotos: Copyright-Petrov Ahner 2012) SOLIMAILS SCHREIBEN: DANKE .....
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