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Montag, 10. April 2017

DeepDroid1Eminent [DD1-E]

In den kalten, dunklen Januartagen Anno 2017, ward es endlich an der Zeit das Atelier aufzuräumen.


Schrott und Stoff aus Jahrzehnten der künztlerischen Versuchsanordnungen ergossen sich, aus Regalen, Schachteln und Kisten, auf den Boden der kleinen Werkstatt des Wahnsinns.


Aus dem Chaos der Künztlermüllkippe schälte sich bedächtig ein Form, der DeepDroid-1-Eminent würfelte sich von alleine zusammen, die Mülltonne blieb leer.

Bis Anfang April verdichteten sich die Materialfunde und Ideen zum Konzept eines OpenTrash-Robotikprojektes auf der Höhe der Zeit.


Im ersten Jahr der Entwicklung wird sich das Material zu einem Rohbau verdichten.


Wesentliches Element der Arbeit ist offensiv-recycling bzw. radical-upcycling - die neukombination und crossover Anordnung verschiedener aufgefundener Dinge.
Jedes Stück Müll zu "Artwork" upgecycled, bindet Co2 und rettet den Planeten - vielleicht...


Von der Ölwannenabdeckung, über den Infusionsständer der 50er Jahre, zu zerhacketem Skateboard und Kupferausgleichskessel-auf 70er Jahre Kamerwagen-Untersatz...

DD1-E ist ein sich selbst erschaffendes System, das sich aus Dingen die in der Gegend herumlungern zusammensetzt.

Die behandelnden Künztler sind bestenfalls Helfer des Prozesses, die letzendlich auch wegautomatisiert werden könnten.
Vorläufiger Projektzeitraum:
2017-2019, es wird angestrebt, dass DD1-E eine Art Bewusstsein erlangt, noch bevor der neue Berliner Flughafen eröffnet wird.


Da der Droide, inklusive der Energieversogung, 40-50 Kilogramm überschreiten wird, ist die Maschine modular aufgebaut.


DD1-E[a.]: Torso/Köpfe/Arme - eigene Lithium-Ionen-AKKUS / flexible Solarpanele / Ladedockingoption

DD1-E[b.]: Fahrwerk - Bleiakkus - Solarpanele / 360 Grad-Sonar für Navigation / Ladedock=DD1-E[a]

DD1-E[c.]: Bodendrohne / Kamera / 1st Defense-DriveKnife / UpSideDown-Fahrwerk / Reichweite ca 25 m. / Lade- und Transportpalttform=DD1-E[b.]


Alle drei DD1-E Module sind mit eigener Energieversogung und Com-Interfaces ausgerüstet.


Rückenarm und rechter Arm, sind als 5-Servo-Robot-Arme ausgeführt. Manipulatoren - servogesteuerte Klauenkonstruktion.

Linker Arm - ein Ellbogengelenk in beiden Richtungen 45Grad schwenkbar / Fünf-Finger-Hand - chinesische 1Servo-Lösung.


DD1-E wird mit zwei Köpfen und drei Armen ausgeführt, der Droide als Experimentalplattform.


Der Apparat vereint 20 Jahre Ideen und Irrsinn zu Robotik, Automatisierung, Technikgläubigkeit und Popkultur.

Frei nach der Losung: "Maschinen sind auch nur Menschen" hinterfragt DD1-E offensiv das momentane Brauchtum im Umgang mit Technologie und allumfassender Digitalisierung.

DD1-E wird auch ein Bender konkret, eine technische Vorrichtung die nicht nur dem Willen seiner Erbauer folgt.


Old-Tech, Low-Tech, High-Tech und No-Tech verbinden sich zu einer Versuchsanordnung mit Unterhaltungswert.


Im zeitgenössischen Medienzirkus ist DD1-E selbstredend ein Fisch auf dem Fahrrad.

Die Steuereinheit des Roboters wird die CCPU [center-central-processing-unit], ein Computercluster unter Linux der als Open Source Plattform, beinah konzernfrei, von allen, am Projekt Interessierten, weiterentwickelt werden kann.


Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist ein Raspberry Pi Cluster angedacht, mit bis zu 8 Raspis, der die einzelnen Arduino basierten Motor- und Sensorsteuerungen koordiniert.


Die Bandbreite der Schnittstellen könnte bei dieser Idee zum Problem werden - weiterforschen ist angesagt.


In den verschiedenen Auf- und Ausbaustufen von einer primitiven, etwas zu groß geratenen, Handyhülle - bis hin zur Artificial Madness [AM], wird DD1-E immer mal wieder in der Öffentlichkeit zu sehen sein.

Die Köpfe des Droiden sind jeweils mit einer Sensorphalanx ausgerüstet, die hochauflösende Kameras ebenso beinhaltet, wie Sonar, Infrarot- und Lasersensoren, Mikrophone, Geigerzähler und GPS.


Open CV - Motiondedection und Mustererkennung im Allgemeinen, sind die vielversprechendsten Ansätze im Kontext einer grenzüberschreitenden Maschine.

Die Verbindungen zu externen Datenbanken werden ein weiterer Problemkreis. Oder wie bekommt man einen Droiden dazu "Depp Learning" klasse zu finden ?

Eine weites Feld, fernab von Industrie 4.0 Phantasmen und Totalüberwachung, eröffnet sich mit DD1-E. Die politische autonome Maschine wird denkbar.


Für DD1-E wird es möglich sein, "Fake News" von Fake-Politikern zu erkennen und öffentlich zu korrigieren. (Ganz abgesehen davon, dass Er der bessere amerikanische Präsident wäre)


Die Rundum Manipulatoren der Konstruktion sollen nicht nur in ihren drei Armen Ausdruck finden, sondern auch Softwareseitig gegeben sein.

Insofern wird DD1-E unter Linux laufen, das Brusttablet dient nur der unmittelbaren Interaktion mit dem Publikum bzw. seiner Anbindung an die Welt der iOS und Androidnutzer...


Ob nun eine fliegende Drohne, eine Demonstrationsoption oder ein Schimpf- und Schandealgorithmus den Droiden in Zukunft erweitern, werden die Arbeiten der nächsten Jahre zeigen.

Die Bauzeit des Apparates ist großzügig bemessen, da vorzugsweise gebrauchte Bauteile bzw. neu entwickelte Komponenten verwendet werden. Wichtig ist auch, dass die Kosten in einem vernachlässigbaren Bereich liegen.



DD1-E Kontakt: nurschrec@yahoo.de


...>>> DD1-E auf NSAbook











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