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Sonntag, 26. November 2017

Roboter und Droiden müssen auch träumen,lügen und saufen können.

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(Bild: DD1E DeepDroid1_Eminent - das Gehäuse)

Alle paar Jahre flammt die Diskussion um künstliche Intelligenz und Maschinen nach menschlichem Denk-Modell und Angesicht wieder auf. Abgesehen von den problematischen, meist männlichen, psychologischen Implikationen die solche Visions-Wolken darstellen, stellen sich, fernab der SiFi Literatur, einige inhaltliche Fragen diesbezüglich.

Was ist Intelligenz oder auch Bewusstsein konkret? Bis heute gibt es dazu verschiedenste Modelle und Denkschulen, eine allgemeingültige Definition ist weder medizinisch noch philosophisch und schon gar nicht gesellschaftspolitisch in Sicht.

Alles was bisher erreicht wurde ist ein hoher Grad an Automatisierungsanwendungen in Industrie, Rüstung und Wirtschaft, grenzgeile Suchmaschinen im World-Wide-InterNepp und halbgeheime Überwachungs- bzw. Gesellschaftssteuerungstools.

Deep Learning, in vergangenen Tagen Maschinenlernen genannt, ist der momentan vielversprechendste Ansatz. Vereinfacht dargestellt, versucht ein Algorithmus durch Beobachtung mit verschiedensten Sensorentechnologien, Datamining und Datenab/vergleich die wahrscheinlichsten Lösungs- bzw. Antwortansätze zu ermitteln. Diese können dann in konkretes Handeln umgesetzt werden.

Die zeitgenössischen Computer (-geschwindigkeiten), können mittlerweile mit dieser Herangehensweise eine Art „Rand-Intelligenz“ glaubwürdiger simulieren. Das ist aber auch schon alles was das angeblich Neue darstellt. Eigentlich springt man immer noch in der Binär-Vorhöhle herum. Die Maschinen sind nur komplexer und schneller geworden, die Datenbanken größer und die Bandbreiten auch.

Speziell im Unterhaltungs,- Überwachungs- und militärischen Bereich finden viele solche „subintelligenten“ Programme und Maschinen schon Verwendung. Es stellen sich eine Reihe ethischer Fragen in diesem Zusammenhang, die aber eigentlich mit den jetzigen Anwendungsgebieten zu großen Teilen „automatisch“ (:-)) schon beantwortet sind.

Es geht beim Einsatz von Robotern und automatisierten Systemen heutzutage zu 99% , der Rest sind nur Kunst- und Unterhaltungsautomaten, um Effizienz, Profitoptimierung, Überwachungs- und Kriegsmaschinen. Die Frage nach der Ethik der Maschinen ist damit geklärt, ihnen ist das nicht-ethische Verhalten ihrer Erbauer eingeschrieben und sonst gar nichts.

Die Frage nach Maschinenmoral ist also genau die gleiche Heuchelei, die auch dem Programm „Mensch“ insgesamt in den Bio-Hirn-EPROM-Speicher fest implementiert zu sein scheint. Die Warnungen aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vor KI ist damit wohl löblich aber schlichtweg sinnlos.

Eine Angelegenheit des Glaubens also, wenn wir es können - werden wir es tun - weil wir glauben es zu können und damit tun zu müssen. Ohne die Folgen unseres Tuns wirklich abzuschätzen zu können. Es genügt in der Regel, dass die Aussicht auf einen kurzfristigen kleinen Gewinn, die Gierinstinkte der Mensch-Maschine, ununterdrückbar, zum zielsicher falschen Handeln nötigt.

i(diot)Phones-Siri mit Servos und Latexkopf ergibt noch keinen bewussten Androiden, sondern nur einen strunzdummen Gimmick der Kunst oder perfide Propaganda für „No-More-Privacy-Digitalisierung-ist-eine-Menge-möglicher-Reibach-Konzerne“.

Es braucht Algorithmen die träumen können. Maschinen die sich fortpflanzen können. Es müssen Roboter die saufen oder Droiden die meditieren und lügen können entwickelt werden. Ob dies gelingen kann oder soll - ist mehr als fraglich – NurSchrec!_ZuLab: 2017-2030 - „Wir arbeiten daran!“

Maschinen sind auch nur Menschen.

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Wenn Angst und Bösartigkeit zur Vernunft wird, ist Widerstand Pflicht.

Rinks und Lechts - ist nicht die Frage.

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