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Mittwoch, 24. Juni 2015

Endlich wieder Versagerarchitektur oder wie TACHELES, einmal mehr, zur Lüge wird ...


(Bild: Kurznotiz am Rande vom 20.06.2015 - Investitionsspielchen als Architektur-Programm)

Star-Architekten in einer Star-Stadt mit Star-Architektur im All-Stars-Rausch, wenn das plakativ Besondere zum Alltag wird, hat die Langeweile Hochkonjunktur. Wiedereinmal ein Architekturplan, gefühlt der 239ste, für die letzte Brache in Berlin Mitte. Und klar, sinnentleertes Mediensprech bereitet die Bewohner (Nutzer) Berlins auf eine weitere bauliche Belanglosigkeit in ihrer Stadt vor. Spannend wird derartige Stararchitektur genannt, bestenfalls ist es nie "so schlecht" ... auch Tabubrüche gehören zum festen Repertoir von Stars, und das nicht nur in der Kunstszene. Ein lustvoller Abriss kann, ab und an, die Marketingabteilung "freie Presse" derart aus dem Häuschen locken, dass die schlechten Schlagzeilen zur Werbekampagne verkommen.

Die Berliner Zeitung schreibt: "Ehemaliges Kunsthaus in Berlin-Mitte: Warum Stararchitekten dem Geist des Tacheles schaden könnten", weiter heisst es .../"Denn der Starkult wird von Investoren gezielt eingesetzt, um Bebauungsregeln auszuweiten, den Denkmalschutz zurückzudrängen, noch mehr Nutzung auf die Grundstücke zu stapeln sowie maximal hohe Preise zu erzielen. Siehe die Berliner Projekte des Büros Graft, Daniel Libeskinds und jetzt eben die ersten Pläne für das Tacheles-Gelände. Immer wieder heißt es: Sie wollen doch diesen Weltstar nicht vor den Kopf stoßen.", und genau da liegt der Knackpunkt.

Die Investoren und ihre "Stars" könnten versuchen das Gebäude einfach abzureissen oder aus dem "ExTacheles" heraus versuchen eine Shoppinghölle mehr in Berlin zu errichten. Der "Geist" des Tacheles ist ohnehin, sofern er jemals vorhanden war, nicht mehr in der Stadt. Die Ecke Oranienburgerstrasse/Friedrichstrasse hat bei genauerer Betrachtung der Stadtgeschichte nie wirklich funktioniert, ausgenommen die Zeit des Kunsthauses Tacheles, da wurde aus dem Verwertungsstück ein Freiraum geschaffen, der bis heute wirkt, wenn auch nur mehr in den Köpfen, der mit Reiseführern bewaffneten Easy-Jet-Flüchtlinge. Der neue Plan darf mit Spannung erwartet werden, gebaut muss werden wenn es am Ende auch wieder nur Luxusleerstand ergibt. Die Bauwirtschaft braucht Aufträge, die Spekulanten Rendite. Wir aber, leben immer mehr in schlechten Kopien oder einem billigen Abklatsch längst vergangener Wirtschaftstheorien, die sich heutzutage als rundweg falsch erweisen.

Es bleibt die Hoffnung, dass nach dem absehbaren Scheitern von Kapitalakkumulation mittels Städtebau, eine Investitionsruine übrigbleibt, in der eine neue Generation von "Avantgardisten" nach der Zukunft forscht und dann klappt es auch wieder mit der Urbanität. Bis dahin ist der Name Tacheles, wenn er für ein "Starprojekt" genutzt wird, ein Betrug und sonst gar nichts. Stars gehören eben in den Himmel oder in das Boulevardformat, im echten Sein sind sie im besten Fall nur unterhaltungstechnisch zu ertragen. Städtebau ginge anders, aber nicht unter den Bedingungen einer entfesselten Geschäftemacherei auf Kosten der steuerzahlenden Bevölkerung.

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