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Donnerstag, 28. Mai 2015

Wirtschaftsweise Schutzstaffeln und bierselige Volkstanzgruppen


(Bild: Um derlei Kostenlos-Unkultur im altneuen Königreich der totalen Monetarisierung zu verhindern, werden wirtschaftsweise Schutzstaffeln installiert, die die manipulierten Märkte von Geistesarbeit und Demokratie freihalten sollen.)

Wirtschaftsweise fordern die Bundesregierung auf auf dem nächsten G7 Gipfel, die G's waren auch schon mal mehr (...), darauf hinwirken das Bargeld abzuschaffen, "es wäre doch anachronistisch, bei unseren technischen Fähigkeiten, weiterhin Münzen und Scheine zu verwenden". Fällt Bargeld weg, könnten die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen ausgetrocknet werden. Zudem hätten es die Notenbanken einfacher, ihre Geldpolitik durchzusetzen.

Der Laie staunt der Fachmann wundert sich, welche Weisheit wird da der Wirtschaft unterstellt oder welche Wirtschaft bezahlt welchen "Weisen" und warum? Bargeld ist nicht anachronistischer als elektronische Zahlungsmethoden, ganz im Gegenteil. Solange bezahlt werden muss, da wir nicht entwickelt genug sind um auf andere Weise unseren Austausch von Waren und Leistungen zu organisieren, ist Bargeld der Garant für Freiheit im Konsum. Die elektronischen Zahlungsmittel aber führen direkt zurück in die Zeit der absoluten Macht derer die überhaupt über Zahlungsmittel verfügten, die Elite der König-und Kaiserreiche hatte Geld zum bezahlen, der Leibeigene, Bauer oder Vogelfreie bis hin zum kleinen Handwerker aber nicht, sie waren unmittelbar abhängig von der Gunst der Eliten.

Wenn Bargeld abgeschafft wird bewegen wir uns direkt zurück in diese Zeiten, alle die die keinen Zugang zu Bankkonten haben oder wollen werden über Nacht in mittelalterlichem Sinn "vogelfrei". Nicht Bargeld ist anachronistisch, sondern der Wirtschaftsweise dem, im Auftrag der Finanzindustrie, solch Unfug einfällt.

Die Propaganda zur Abschaffung des Baren läuft auf Hochtouren, der letzte Nagel im Sarg der demokratischen Ansätze soll jetzt eingeschlagen werden. Wollt ihr den totalen Konsumfaschismus, die totale Kontrolle über eure Wege und Käufe, das totale Finanzamt und fürs Bezahlen noch bezahlen, dann verwendet weiterhin Internetbanking, EC-Karten und Kreditkarten, denn nur die dümmsten aller Kälber bezahlen ihre Schlächter selber. Wer das aber nicht will, der sollte keine Karten- oder noch schlimmer Smartphonegeld nutzen, zum einen ist das Risiko von kleinkriminellen Kartenbetrügern abgezogen zu werden dann nicht gegeben und zum zweiten tun sich auch die organisierten-schwerkriminellen Finanzinstitutionen nicht mehr so leicht, ihre Opfer, die eigentlich ihre geehrten Kunden sein sollten, über den Tisch zu ziehen.

Die Abschaffung des Bargeldes würde auch noch viel schlimmere Optionen eröffnen, die Gesellschaft könnte perfekt auseinanderdividiert werden. Bargeld oder selbstgeschaffene Ersatzwährungen würde die Restmenschheit markieren, die sich von Tag zu Tag durchschlägt und im wahrsten Sinne des Wortes absäuft, und den elitären Teil, der wohl einer totalen Kontrolle unterliegend, die Annehmlichkeiten der Tech-Menschheit mittels Giralgeld und elektronischem Zahlungsverkehr genießen kann.

Die sozialen Implikationen sind unabsehbar, die wirtschaftsweisen Schutzstaffeln der Finanzindustrie bemerken gar nicht wie sie sich als Schutzwall für Geldwirtschaftler selbst ins Knie schießen, sie sind auf einer Stufe mit bierseligen Volkstanzenthusiasten, die vor lauter hysterisch/phantasmatischen Heimatliebe nicht realisieren das ihr geliebtes Vaterland immer mehr zur geriatrischen Anstalt verkommt, nur weil sie zu verstockt sind Fremdes zuzulassen. Wirtschaftsweise als PEGIDAA (PatriotischElektronischeGeldInhaberDrohenAllenAnderen) Pachulken der Finanzwirtschaft.

Wer mit Karte zahlte war selber schuld, wird man in Zukunft einmal sagen. Barzahlung ist heutzutage schon eine Form des Widerstandes geworden, also lasst es im Geldbörsel klingeln bis euch das Finanzamt oder der Bankberater holt. Unsere Organisation von Wirtschaft ist insgesamt ein Anachronismus, insofern gibt es keine Wirtschaftsweisen sondern nur neoabsolutistische Wirtschaftspropagandisten - schade ums Volkswirtschaftsstudium wenn solch Quatsch dabei herauskommt.

Oder ist alles nur der letzte entscheidende Schritt des verteilt organisierten neoliberalen Putsches (seit Sommer 2007), der nach den Reformen, die aber nur räuberische Privatisierungen und massenvernichtende Austeritätspolitik waren, nunmehr die Gesellschaften endgültig aufspalten soll um die letzten Nester der Vernunft und des solidarischen Zusammenlebens auszuräuchern? Eines scheint jedoch klar, der vermeintliche Fortschritt ist nichts weniger als ein gigantischer Rückschritt, wenn wundert es da wenn die Welt wieder in kleine Scheckkartenherzogtümer zerfällt - Willkommen im finsteren elektronischen Mittelater.

Oder vielleicht, aber nur vielleicht, ist das ganze Bargeldabschaffungsgeschwafel nur ein verkommener, an Niederträchtigkeit nicht zu überbietender Testballon, dann wäre die Abschaffung der wirtschaftsverdummten "Weisen" Pflicht, sogar im Kontext: "und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt". Der Erlenkönig ist der Tod und die Angst, auch wenn dies so manche verwertungsbesoffene Volkstanzgruppe nicht wahrhaben will.

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